Apple überarbeitet Statusseite für Clouddienste

iCloud beispielsweise wurde in mehrere Funktionen unterteilt. Eine Timeline liefert eine historische Übersicht. Allgemein gibt es mehr Informationen und eine klarere Optik.

Apple hat seine Statusseite für Cloud-Services wie iTunes, iCloud oder auch seinen Online-Shop verbessert. Sie enthält jetzt mehr Informationen, was funktioniert und was nicht. Möglicherweise reagiert es damit auf die jüngsten Ausfälle bei einigen Webdiensten.

Apples neue Online-Services-Übersicht (Screenshot: ZDNet)Apples neue Online-Services-Übersicht (Screenshot: ZDNet)

Die neue Seite untergliedert die Dienste präzise und vermerkt etwa für iCloud mehrere einzelne Funktionen. In der detaillierten Timeline findet man eine Übersicht über den letzten Tag einschließlich aller Ausfälle und Probleme einzelner Services.

Die bisherigen Kästchen mit grünen Haken darin für behobene Probleme nutzt Apple nicht mehr. Stattdessen kommen grüne Quadrate und orangerote Dreiecke als Symbolsprache neben den Namen der Dienste zum Einsatz.

In den letzten Monaten war es bei Apple zu Ausfällen von Diensten wie iTunes Match und iMessage gekommen, die viele Anwender betrafen. Apple wurde aber nicht nur für die Ausfälle selbst kritisiert, sondern auch für die wenig hilfreiche Statusseite und seine Informationspolitik.

Dass Apple mit allen internetbezogenen Services Probleme hat, sagt auch ein Ex-Angestellter, der „langjährige Mac-User und eingefleischte Apple-Fan“ Patrick B. Gibson. In einem Beitrag auf Tumblr empfahl er seinem früheren Arbeitgeber, den Mikroblogdienst Twitter aufzukaufen. Apple selbst missrate einfach jedes Online-Projekt. Das größte Problem sei die Synchronisierung über iCloud. Auch habe ein einziges beliebtes Game-Center-Spiel es geschafft, das ganze Netzwerk ausfallen zu lassen. Twitter sei daher nicht wegen der Komponente Social für Apple interessant, sondern weil man so an Personal komme, das sich auf erfolgreiche Online-Projekte verstehe.

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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