Apple verkauft neuen iMac ab 30. November

Apple hat den offiziellen Verkaufsstart seines neuen iMac bekannt gegeben, den es am 23. Oktober auf einem Presseevent in San Jose in einer 21,5- und einer 27-Zoll-Variante vorgestellt hatte. Das kleinere Modell wird ab dem 30. November in Apples Online Store, in den Retail Stores und bei autorisierten Handelspartnern verfügbar sein. Dann können Kunden auch die 27-Zoll-Version im Onlineshop vorbestellen, deren Auslieferung im Dezember beginnt.

Der neue iMac kommt in überarbeitetem Design: Am Rand ist er nur noch 5 Millimeter dick, wodurch allerdings kein Platz mehr für ein optisches Laufwerk bleibt. Das wie bisher nach hinten gewölbte Gehäuse ist aus zwei Aluminiumhälften gebaut, die auf Molekül-Ebene verbunden werden.

Die neuen iMacs sind ab 30. November erhältlich beziehungsweise vorbestellbar (Bild: Apple).

Die neuen iMacs sind ab 30. November erhältlich beziehungsweise vorbestellbar (Bild: Apple).

Mit “Apple Fusion” setzt der Hersteller erstmals auf ein Hybridlaufwerk als Massenspeicher. Es kombiniert 128 GByte Flash mit – je nach Modell – 1 oder 3 TByte Festplattenkapazität. Unterstützung dafür ist bereits im vorinstallierten OS X 10.8 Mountain Lion eingebaut: Das Betriebssystem und die am häufigsten genutzten Apps werden auf der SSD abgelegt, während der Rest im großen Festplattenbereich unterkommt. Alternativ bietet Apple aber weiterhin eine herkömmliche Festplatte an.

Der kleinere iMac bietet ein 21,5 Zoll großes IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, das 1920 mal 1080 Bildpunkte auflöst (Full-HD). Der große Bruder stellt auf einer Diagonalen von 27 Zoll 2560 mal 1440 Pixel dar. Laut Apple weisen die Bildschirme 75 Prozent weniger Reflexionen auf als beim Vorgänger.

Zur Basisausstattung beider Rechner zählen 8 GByte DDR3-1600-RAM, eine FaceTime-HD-Kamera, Gigabit-Ethernet, WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0, Stereolautsprecher und ein SDXC-Kartenleser. An Anschlüssen sind vier USB 3.0, zwei Thunderbolt-Ports und ein Kopfhörerausgang vorhanden.

Beim Prozessor haben Kunden die Wahl zwischen unterschiedlich getakteten Quad-Core-CPUs der Reihe Core i5 von Intel. Sie arbeiten mit 2,7, 2,9 oder 3,2 GHz Basistakt (3,2 oder 3,6 mit Turbo Boost). Die langsamste Variante ist nur für den kleinen iMac verfügbar, die schnellste nur für den großen. Core-i7-Prozessoren mit 3,1 oder 3,4 GHz sind gegen Aufpreis verfügbar. Als Grafiklösung stehen vier Chips von Nvidia zur Auswahl: Das 21,5-Zoll-Modell kommt mit der Geforce-GPU GT 640M oder GT 650M mit jeweils 512 MByte dediziertem Speicher. Der 27-Zoll-iMac verfügt über eine GTX 660M mit 512 GByte GDDR5 oder GTX 675MX mit 1 GByte RAM. Optional lässt sich für das Topmodell auch eine GTX 680MX mit 2 GByte GDDR5 im Online Store ordern.

In der Grundausstattung mit 2,7-GHz-CPU kostet der 21,5-Zoll-iMac 1349 Euro, mit 2,9-GHz-Prozessor 1549 Euro. Das 27-Zoll-Modell bietet Apple ab 1879 Euro mit 2,9-GHz-CPU und ab 2049 Euro mit 3,2-GHz-Chip an. Versandkosten fallen bei Bestellung im Online Store nicht an.

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