Samsung klagt gegen OLED-Patente von LG Display

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Samsung hat auf eine Klage von LG Electronics mit einer Gegenklage reagiert. Demnach sind sieben von LG gehaltene Patente ungültig, weil es ihnen an Innovation fehlt. Alle sieben beschäftigen sich mit organischen Leuchtdioden (OLEDs).

Die Klage liegt einem koreanischen Patentgericht vor, wie Yonhap News Agency aus dem Land berichtet. Sie zielt darauf ab, die Schutzrechte von LG für ungültig erklären zu lassen.

Im September hatte die LG-Tochter LG Display eine Klage gegen Samsung eingereicht, das ihre OLED-Patente mit fünf Produkten verletze. Betroffen sind etwa das Smartphone Galaxy S3, das Tablet Galaxy Tab 7.7 sowie das Samsung Galaxy Note. “Wir klagen auf Schadenersatz, um unsere selbst entwickelten Technologien zu schützen, in die wir über lange Zeit viel Geld und Arbeitskraft investiert haben”, sagte ein LG-Sprecher damals Yonhap.

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Gegenüber Flüssigkristallbildschirmen (LCDs), die eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung erfordern, ermöglichen OLEDs dünnere Geräte und farbkräftigere Bilder. Sie kommen bislang hauptsächlich in den kleineren Bildschirmen von Smartphones und Tablets zum Einsatz, gelten aber auch als die Zukunft für großformatige Fernsehbildschirme. LG Display ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von LCDs. Wie Samsung gehört es auch zu den führenden Herstellern von AMOLED-Displays. Beide stammen aus Südkorea.

[mit Material von Jamie Yap, ZDNet.com]

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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Samsung klagt gegen OLED-Patente von LG Display

  • Am 19. November 2012 um 15:43 von Tom

    Nachdem Apple sich nicht mehr ärgern lässt, sind nun andere dran… Wieso erfindet Samsung eingentlich nicht mal selbst etwas?

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