LG bringt Ende November 21:9-Monitor auf den Markt

LG wird seinen zur diesjährigen IFA in Berlin vorgestellten 21:9-Monitor EA93 UltraWide Ende November für 599 Euro in den Handel bringen. Das 29 Zoll große IPS-Panel im Kinoformat löst 2560 mal 1080 Pixel auf und bildet den kompletten sRGB-Farbraum ab.

Hauptvorteil des UltraWide-Monitors gegenüber herkömmlichen 16:9-Modellen ist, dass bei der Wiedergabe von Widescreen-Filmen die störenden schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand wegfallen. Für die Nutzung am PC lässt sich das Display in vier voneinander unabhängige Segmente unterteilen. Mittels Dual-Link-up können zudem zwei Geräte angeschlossen werden, wobei jedem ein Teil der Anzeigefläche zugewiesen wird. Auch eine MHL-Schnittstelle ist an Bord, über die Ton- und Bildübertragung von kompatiblen Smartphones oder Tablets möglich ist.

Der EA93 bietet eine 21:9-Auflösung von 2560 mal 1080 Bildpunkten (Bild: LG).

Der EA93 bietet eine 21:9-Auflösung von 2560 mal 1080 Bildpunkten (Bild: LG).

Die Helligkeit des EA93 gibt LG mit 300 Candela pro Quadratmeter an, den dynamischen Kontrastwert mit 10.000.000:1. Der horizontale wie vertikale Blickwinkel beträgt maximal 178 Grad. Die Reaktionszeit ist mit 5 Millisekunden spezifiziert. An Schnittstellen stehen DVI-D Dual, zweimal HMDI, viermal USB 3.0 (ein Eingang, drei Ausgänge), DisplayPort, PC-Audio-In sowie ein Kopfhörerausgang zur Verfügung. Für die Audioausgabe am Gerät sind zwei 7-Watt-Stereolautsprecher integriert. Außderdem ist das Display für die Farbkalibrierung vorbereitet, was es für Grafiker interessant macht.

Fernsehgeräte mit dem Seitenverhältnis 21:9 hat LG schon länger im Programm. Der EA93 ist nun aber der erste Monitor – zumindest von LG. Philips hatte sich als erster Hersteller schon einmal 2009 mit dem Format vorgewagt. Die Niederländer versuchten es damals mit einem 56-Zoll-Gerät – scheiterten aber kläglich. Obwohl das 21:9-Format eigentlich für Filme ideal ist, scheinen Verbraucher am Fernsehformat 16:9 festzuhalten. Wegen mangelnder Nachfrage wurde die Produktion im August dieses Jahres aufgegeben. Noch im Rennen ist dagegen das US-Unternehmen Vizio, dass seit Juni vergangenen Jahres einen mit dem Marketingbegriff “CinemaWide” beworbenen 58-Zoll-Fernseher im Format 21:9 anbietet.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

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