T-Mobile USA vermietet für 2,4 Milliarden Dollar seine Funktürme

Das Geld benötigt es für den LTE-Ausbau. Dafür fallen in den nächsten drei Jahren 4 Milliarden Dollar an Kosten an. Crown Castle besitzt schon 30.000 Funktürme, auf denen Carrier gegen Gebühr Basisstationen einrichten können.

T-Mobile USA hat einen Vertrag mit Crown Caste unterzeichnet, das für 2,4 Milliarden Dollar die Rechte an 7200 Funktürmen bekommt. Die US-Tochter der Telekom hofft, sich nun verstärkt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können.

Logo von T-Mobile USA

Seit Jahren schon versuchte das Unternehmen, durch einen Verkauf der Infrastruktur an dringend benötigtes Bargeld zu kommen. Dem jetzigen Vertrag nach erhält Crown Castle für 28 Jahre die Nutzungsrechte einschließlich Weitervermietung. Anschließend kann es die Türme für erneut 2,4 Milliarden Dollar kaufen.

Crown Castle betreibt in den USA schon jetzt 30.000 Funktürme. Carrier wie AT&T oder eben auch T-Mobile zahlen ihm Gebühren, um darauf Basisstationen errichten und betreiben zu dürfen.

T-Mobile USA plant, in den in den kommenden drei Jahren 4 Milliarden Dollar in den Ausbau seines LTE-Mobilfunknetzes zu stecken. Durch das Abkommen mit Crown Castle kommt es erst an die für das Upgrade erforderlichen Mittel. Der Vertrag soll im Verlauf des vierten Quartals rechswirksam werden.

Seit eine Übernahme von T-Mobile USA am Einverständnis der Kartellwächter scheiterte, kämpft das Unternehmen um eine bessere Position am Markt. Es ernannte John Legere zum CEO, richtete eine Marketingkampagne speziell auf die Kunden konkurrierender Provider aus und führte neue Tarifstrukturen ein.

[mit Material von Roger Cheng, News.com]

Themenseiten: Networking, Netzwerk, T-Mobile USA, Telekommunikation

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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