Microsoft erklärt Verwaltung von Windows RT

Laut Blog dienen dazu Windows Intune 2013 und System Center 2012 Configuration Manager SP1. Sie sollen interoperabel sein: Der Administrator hat die Wahl zwischen beiden und kann sie auch alternierend verwenden.

Microsoft hat erste Informationen geliefert, wie Firmen Mobilgeräte mit Windows RT und auch Windows Phone 8 managen könnten. Schlüsselkomponenten sind Windows Intune in der Version 2013 und System Center 2012 Configuration Manager Service Pack 1. Dies erläutert ein Eintrag im Blog Server & Cloud.

Microsoft

Microsoft schreibt: „Geräte mit Windows RT und Windows 8 werden über die nächste Version von Windows Intune verwaltet werden. IT-Profis werden die Wahl haben, ob sie Windows Intune oder die Konsole von Configuration Manager 2012 SP1 verwenden möchten, um Mobile-Richtlinien zu konfigurieren, Apps zu verteilen und Berichte einzusehen.“

Bis jetzt hatte sich Microsoft geweigert, einen Zeitplan für die nächste (vierte) Intune-Version zu nennen. Version drei unterstützt weder Windows 8 noch RT; sie stammt vom Juni 2012. In dem genannten Blogbeitrag ist jetzt von Anfang 2013 die Rede. Microsoft plant auch ein neues Lizenzmodell: Von einer geräteabhängigen Gebühr will es auf eine Lizenz wechseln, die von der Zahl der User abhängt. Jeder von ihnen kann bis zu fünf Geräte mitbringen.

Außerdem wird die Nutzerlizenz für Windows Intune den System Center 2012 Configuration Manager einschließen, damit Firmen die Wahl zwischen beiden haben oder sie gar situationsabhängig einsetzen können. Wer System Center 2012 Configuration Manager schon nutzt, bekommt das neue Intune reduziert – auch wenn Microsoft derzeit noch keine exakten Zahlen nennt.

System Center 2012 SP1 ist seit 10. September als öffentliche Beta verfügbar. Die finale Version will Microsoft Anfang 2013 freigeben, wie es ebenfalls heute mitgeteilt hat. Es war bisher die von Microsoft empfohlene Lösung für Vor-Ort-Netze – und Windows Intune die Cloud-Alternative dazu, die auf Exchange ActiveSync basiert. Die kommenden Versionen sieht Microsoft als „ersten Schritt in Richtung Interoperablilität dieser Produkte“. Das heißt, dass Kunden über Intune Geräte zu ihrem System Center hinzufügen werden können.

[mit Material von Mary Jo Foley, News.com]

Themenseiten: Microsoft, Mobile, Networking, Netzwerk, Smartphone, Software, Tablet, Windows 8, Windows Phone

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