Bericht: Spotify kommt als Browserversion

Demnach will man auch Abspiellisten von Stars anfordern. Das Preismodell soll zugunsten der Mobilnutzung vereinfacht werden. Einen Radio-artigen Dienst, wie Apple ihn aktuell plant, gibt es bei Spotify seit Mai.

Spotify bereitet einen Client für seinen Streaming-Dienst vor, der allein im Browser läuft. Das berichten Quellen von TechCrunch. Gleichzeitig werden demnach mehr Möglichkeiten geschaffen, um Nutzer neugierig auf musikalische Neuerscheinungen zu machen.

Logo von Spotify

Spotify ist derzeit nur als Client zum Herunterladen beziehungsweise als Mobil-App verfügbar. Integriert beispielsweise eine Website eine Spotify-Playlist, bekommen dies auch registrierte Spotify-Nutzer nur zu hören, wenn zu diesem Zeitpunkt die App läuft. Unklar bleibt allerdings, ob die neue Web-Version die diversen Clients ersetzen wird.

Der Quelle des Blogs zufolge erwägt Spotify auch, Stars, Musiker und DJs zu verpflichten. Sie sollen selbst Playlists zur Verfügung stellen, um den Hörern Appetit auf Neuheiten und allgemein auf Musik zu machen, die sie noch nicht kennen. Derzeit ist es bei Spotify schon möglich, Playlisten zu abonnieren, die von jemand anderem als Freunden stammen.

Dem Artikel zufolge gibt es weitere Pläne, das Preismodell so zu korrigieren, dass die Mobilzugriffe steigen. Neben der Gratisversion gibt es derzeit werbefreie Abos für 4,90 Euro monatlich. Um auch offline hörbare Musik aufs Smartphone zu laden, muss man aber Spotify Premium für 9,90 Euro abonnieren – scheinbar für viele noch ein abschreckender Preis.

Seit Mai gibt es bei Spotify auch einen Radio-Modus im Stil von Pandora. Hier gibt der Nutzer Beispiele gern gehörter Musik an und bekommt automatisch Songs zu hören, die einem Algorithmus zufolge dazu passen. Ein solches radioartiges Streaming soll aktuell auch Apple vorbereiten, wie letzte Woche im Wall Street Journal stand.

[mit Material von Edward Moyer, News.com]

Themenseiten: Browser, HTML 5, Mobile, Smartphone, Spotify, Streaming

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