Expertin: Die zwei Oberflächen schaden Bedienkomfort von Windows 8

Die Usability-Expertin bemängelt "kognitive Belastung" und eine "steile Lernkurve". Die mobilen Designprinzipien von Windows 8 eignen sich demnach weniger für produktive Desktopanwendungen. Die Produktivität behinderten zwei Bedienoberflächen und verborgene Menüs.

Der Spagat zwischen zwei Bedienoberflächen bringt laut Raluca Budiu Nachteile für die Desktop-Nutzer von Windows 8. Die Usability-Expertin der Nielsen Norman Group und frühere Xerox-PARC-Forscherin bemängelt, dass es zumindest für produktive Aufgaben weniger benutzerfreundlich ist als frühere Versionen.

In einem ausführlichen Interview mit Laptop Magazine schränkt sie ein, dass ihre Aussagen nicht auf einer umfassenden Studie beruhen. Sie habe aber genug Erfahrungen mit der neuen Version des Betriebssystems gemacht, um diese Feststellungen treffen zu können.

Es gebe zwar Dinge, die mit Windows 8 einfacher von der Hand gingen, beispielse eine News per E-Mail mit Freunden auf Facebook zu teilen. Das sei aber vermutlich nicht das, was die Nutzer mit einem PC besonders häufig erledigen wollen. „Windows 8 ist für den Konsum von Inhalten optimiert und nicht für die Produktion von Inhalten oder Multitasking“, sagt sie. „Während der Konsum von Inhalten mit anderen Medien wie Tablets und Smartphones leicht möglich ist, passen Produktion und Multitasking besser zu PCs. Windows 8 scheint das zu ignorieren.“

Der erzwungene Wechsel zwischen zwei Oberflächen bringt Budiu zufolge eine „kognitive Belastung“ und eine steile Lernkurve mit sich. Die „Dualität von Desktop – Metro“ werde wahrscheinlich einige Nutzer verwirren: „Während Windows 8 wichtigen mobilen Designprinzipien folgt – etwa den Inhalten Priorität zu geben -, sind nicht all diese Prinzipien auch gut geeignet für die größeren und nicht auf Touchbedienung ausgelegten Displays der meisten PCs oder Laptops.“

„Viele Apps verschwenden eine Menge Platz für große Bilder und geben dem Text wenig Raum“, stellt die Expertin für Benutzererfahrung fest. „Die Idee, die Steuerelemente zu verbergen, um dem Inhalt Vorrang zu geben, mag auf mobilen Geräten Sinn ergeben, auf denen die Bildschirmfläche so begrenzt ist. Aber es ist nicht sinnvoll auf einem großen Bildschirm, insbesondere wenn Nutzer einen größeren Aufwand haben, um auf verborgene Features zuzugreifen.“

Als nachteilig sieht Budiu, dass die Nutzer mit zwei verschiedenen Benutzeroberflächen arbeiten müssen. Sie müssten Windows 8 lernen, könnten aber Windows 7 nicht vergessen, das im Desktop-Modus erhalten blieb. „Und sie müssen immer darauf achten, welche App zum jeweiligen Framework gehört.“

Als Beispiel geht sie auf die erzwungene Rückkehr zum Startbildschirm ein, wenn eine neue Desktop-Anwendung zu starten ist. So etwas könne auf Mobilgeräten mit kleineren Displays sinnvoll sein, aber nicht auf einem PC: „Es gibt weniger Gründe für eine separate Seite auf einem Desktop – das Startmenü erlaubt eine günstigere Interaktion als die Startseite.“

Sie bemängelt auch die erschwerte Bedienung von Windows 8 mit der Maus, die ein längeres Verweilen in Bildschirmecken verlangt, um an wichtige Menüs zu gelangen: „Verweilen vor der Nutzung eines Menüs verlangsamt die Nutzer, aber das ist nicht das hauptsächliche Problem. Vor allem die Tatsache, dass die Menüs versteckt sind, verlangsamt die Nutzer – denken Sie daran, was man nicht sieht, daran denkt man auch nicht.“

Sie berichtet von Studien mit mobilen Geräten, bei denen die Nielsen Norman Group herausfand, dass außer Sicht befindliche Menüs selbst dann seltener aufgerufen wurden, wenn die Nutzer sie kannten und schon zuvor entdeckt hatten. Die verborgenen Menüs machten „null Angebote“ auf dem Desktop, dadurch falle die erstmalige Entdeckung schwer. „Und selbst wenn Sie entdeckt haben, wo zu klicken ist, erfordert es eine ziemliche Übung und fortwährende Nutzung, um sich richtig zu erinnern, welches Menü mit welchem Ort auf dem Bildschirm verbunden ist.“

Solche Aussagen müssen skeptische IT-Entscheider, die über den produktiven Einsatz von Windows 8 für Tausende von Nutzern nachdenken, erst recht beunruhigen. Sie werden sich der Frage stellen müssen, ob die Trainingskosten und ein Verlust an Produktivität nicht über mögliche Einsparungen durch den Einsatz des neuen Betriebssystems hinausgehen.

[mit Material von Adrian Kingsley-Hughes, ZDNet.com]

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Software, Windows 8

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20 Kommentare zu Expertin: Die zwei Oberflächen schaden Bedienkomfort von Windows 8

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  • Am 24. August 2012 um 11:16 von Ikarus

    Expertin? Was für ein Unsinn. „Das Produzieren von Inhalten“ geschieht innherhalb einer vordefinierten Programmanzahl -je nach Einsatzgebiet-, genau diese legt sich der Nutzer in die Metro bzw. Windows8 GUI ( Metro gibt’s ja nicht mehr!) Das ist ein ergonomischer Vor- und kein Nachteil. Wer Windows8 nicht verstehen will und immer nur mit dem an sich gleichen, nur kleineren alten Startbildschirm vergleicht, sollte weder als „Expertin“ noch überhaupt was zu Win8 sagen. Schon mit den Vorabversionen arbeite ich ergonomischer, egal ob mit Quark x-press, Corel Draw, Auto CAD etc. Je nach Job kann ich mir schnell und einfach genau das, was ich brauche „hinpinnen“ – prima Sache, wenn man sein Hirn nutzt.

    • Am 24. Oktober 2012 um 9:40 von Hansi

      Man gehe mal davon es es solle eine Frau oder Mann im mittleren alter die rein gar nichts mit Computern am Hut haben außer das wirklich nötigste was sie auf der Arbeit eben machen müssen. Genau diese sparte wird nach einer Umstellung von
      win7 bzw xp auf win8 derart unproduktiv arbeiten das dies für keine Firma die darauf angewiesen ist tragbar sein wird.
      Windows 8 ist gelungen aber das der Umstieg auf normalen Desktop nicht möglich ist, nicht gut durchdacht!

  • Am 24. August 2012 um 11:27 von Christoph

    Sie liegt richtig und falsch!

    Windows 8 ist nicht nur ein Desktop PC. Hier sollen die mobilen Welten mit den alten verbunden werden. Dieser Schritt ist unvermeidbar und muss irgendwie sinnvoll umgesetzt werden. Ob das mit Windows 8 gelungen ist, muss die Zukunft zeigen.

    Wenn man nur in der alten Welt arbeiten möchte, so ist das weiterhin möglich. Da stellt der Metrobildschirm als Startmenü zwar eine Änderung dar, sollte die Produktivität aber nicht beeinträchtigen. Ein Umgewöhnen ist immer zunächst mit einer Lernkurve verbunden, egal ob Metro, neue Systemsteuerung oder neue Menüs.

    Sie liegt auch falsch mit der pauschalen Aussage, dass das, was man nicht sieht, weniger oft benutzt wird und somit schlecht ist. Wenn man den Aufbau der Steuerungen intelligent und an den Nutzerverhalten otpimal angepasst hat, dann kann das sogar ein Segen sein. Man kommt schneller zum Ziel und wird weniger abgelenkt durch überfrachtete Oberflächen.

    Mir drängt sich die Frage auf, was denn nun die optimale Ergonomie für Benutzeroberflächen ist? Es ist eben nicht mehr genau eine! Für einige Anwendungen ist weniger mehr (und das wird die Masse sein) und für Profianwendungen eben die überfrachteten Oberflächen.

    Wer braucht schon von Word und Excel alle Funktionen? Eigentlich nur die wenigsten.

    Sie sollte einmal eine brauchbare Lösung für das angesprochene Problem bieten, oder ist sie nach wie vor für eine strenge Teilung von PC und Mobilgeräten (und somit von gestern)?

  • Am 24. August 2012 um 11:40 von Holm

    Sie spricht mir aus der Seele!!!

  • Am 24. August 2012 um 12:00 von gruenewiese

    Ganz ehrlich? Ich musste durchweg lachen… Ich habe seit gestern die über MSDNAA bereitgestellte finale Version von W8pro installiert und wie schon beim RC bin ich sehr begeistert. Es ist nur eine Frage der richtigen Handhabung. MS ist glaube ich einfach weiter als der Horizont der Nutzer und muss ersteinmal die Bedürfnisse erzeugen, da Normalo als Maßstab alles vorangegangene hat.

    Erstmal die neuen Geräte abwarten und dann kritisieren, denn ich glaube nicht, dass die Dame weis was w8 alles kann.

  • Am 24. August 2012 um 12:57 von MMenges

    Produktivität ist nicht von gestern. Die Bedienung über Maus und Tastatur benötigt nun einmal eine anderes Bedienkonzept als die eigenen Finger.

  • Am 24. August 2012 um 13:11 von Michael

    Um dieses Fazit zu ziehen muss man wahrlich keine Expertin sein. Aber dennoch gut, dass solch eine Stellungnahme zumindest einmal wahrgenommen wird.
    Die so hochgelobte Vereinfachung der Benutzeroberflächen mag für Freizeitsurfer und Facebookjunkies schick und passend sein… für den produktiven Einsatz im Büro sind sie ungeeignet und lästig.

    Nach dem Umstieg auf das Ribbon-Design in MS Office komme ich nach einiger Einarbeitungszeit zwar wieder einigermaßen zurecht. – Der Ärger, dass ich mich für Funktionen, die früher direkt zugänglich waren erst mehrfach durch diese sperrige Leiste klicken muss, bleibt aber dauerhaft.
    Wenn nun das gesamte Betriebssystem statt auf Funktion nur noch auf Design getrimmt wird, ist für den Arbeitsfluss keine Verbesserung zu erwarten.

    • Am 24. August 2012 um 14:19 von SdlM

      Meine Güte…
      Kognitive Belastung bei 2 vers. Oberflächen?!
      Die sollte sich vielleicht mal nach einem neuen Job umsehen. Habe gehört, dass die kognitive Belastung als Müllfrau nicht so stark sein soll. Was treibt die Frau, wenn sie von Word in den Browser switcht? Jedes mal erst das 10 min Tutorial durchmachen, bis sie sich wieder zurecht findet? Oder jeden Tag nur ein einziges Programm verwenden? Oder hat ein findiger Programmierer alle ihre Programme die identische Oberfläche verpasst?

  • Am 24. August 2012 um 20:20 von Ralph

    Ich denke nicht, dass Windows 8 der Erfolg wird. Ich stimme der Aussage voll zu, das es ein nettes System zum passiven Konsumieren von Inhalt, aber nicht zum ernsthaften aktiven arbeiten ist. Ich stelle es mir grauenvoll vor, wenn ich da programmieren muss und nicht meine gewohnten Shortcuts, Arbeitsabläufe und Menübefehle wiederfinde.
    Wobei das gar nicht das Hauptproblem von Windows 8 sein dürfte. Im Moment steigen viele Firmen von XP auf Windows 7 um und werden einen Teufel tun, innerhalb kurzer Zeit (also die nächsten 3 – 5 Jahre) wieder zu wechseln. Und bis dahin ist Windows 8 Geschichte. Mal sehen, was dann von MS als Bedienkonzept kommen wird.
    Ich persönlich habe mich mitterweile mit Windows 7 ganz gut eingelebt, obwohl ich nach wie vor Linux vorziehe. Windows 8 teste ich in Betaversionen innerhalb einer VM schon einige Monate, aber das Bedienkonzept habe ich immer noch nicht verinnerlicht. Auch nicht von meinem Windows Phone-Smartphone, obwohl ich schon einige Apps dafür programmiert habe. Diese vollkommen von meiner jahrelang angeeigneten Benuterzführung abweichenden Konzepte will ich gar nicht haben – warum etwas ändern, was erprobt ist? Vielleicht werden Einsteiger so schneller mit PC und mobilen Geräten zurecht kommen, aber das ist halt immer das Problem – mache es dem DAU bequem und leicht, dann wird der Experte vergrault. Ich weiß schon, was ich an Linux liebe.
    Von daher werde ich Windows 8 beobachten, schauen, ob meine Kunden damit arbeiten werden, und ggfls. damit etwas spielen. Produktiv werde ich das System garantiert nicht einsetzen – die Zeit habe ich nicht.

  • Am 25. August 2012 um 0:11 von AliBaba

    Hmmm, ich habe versucht den Artikel und die Expertin zu verstehen aber ganz schlau bin ich leider nicht geworden.
    Ich nutze nun seit ein paar Tagen Windows8Pro auf meinen nahezu 5J alten Notebook.
    Ich kann bei der Bedienung zu Windows7 keine allzu großen unterschiede finden. Ich bin selber als IT-Admin tätig und das W8 gegenüber W7 solch einen großen Bedienungsunterschied hat kann ich nicht nachvollziehen.
    Was ist denn eigentlich so anders? OK, das Startmenü fehlt, na und? Ist W8 gestartet drücke auf Desktop oder WinTaste+D und der Desktop ist da. Programme wir Excel Word und etc, sind doch als Verknüpfung da und es lässt sich genauso arbeiten wie auf W7. Das zuerst die Kachelansicht erscheint auf dem normalen Desktop, naja häte man auch anders lösen können aber das es die Bedienung erschwert, das ich totaler Voodoo. Auf einem PC wird es wohl gegenüber Tablet wohl eher sehr selten benutzt, schön ist es aber wenn man mehrere Geräte benutzt wo alles schön synchron gehalten wird. Bei einem wirds intensiever benutzt, zB bei WinRT / WP8 bei anderen mittelmäßig, zB bei Ultrabooks mit Touchbedienung und sehr selten bei Desktops ohne Touchschreen.

    Es ist halt ein hybrid OS das auf allen plattformen läuft. Ich glaube auch nicht das MS fest damit rechnet das es auf Unternehmensebene sofort eingesetzt werden soll, ich denke das MS dahingehend sehr realistisch ist. Ich denke das W9 oder eher W10 voll in Unternehmen einzug finden wird. Bis dahin wird zuerst W8 mehr bei den Konsumenten verbreitung finden und WP8 mehr in Unternehmensebene einzug finden. Bis dahin wird W8 und das Bedienkonzept bei den potentiellen Nutzern auf Akzeptanz / Erfahrung einzug finden und eventuelle Schwachstellen beseitigt und modifikationen erfahren. Soweit mir bekannt soll es ja auch in Zukunft keine neuen Releases geben sondern ähnlich wie bei MacOS evolutionär aktualisiert werden aka Windows Blue.
    Ich als Admin werde natürlich von XP auf Win7 umsteigen und nebenbei W8 einfach weiter testen, so wie es jeder vernünftige Admin tun sollte. Und meine MA welche dann zu Hause W8 haben können mich fragen wenn sie probleme haben sollten, deshalb nutze ich W8.
    Nebenbei, W8 läuft auf meinem alten Notebook wirklich flüssiger als W7. Mit SSD startet es innerhalb von 8sec kalt und was ich bei W7 nie vernünftig nutzen konnte (Fingersensor) ist wahnsinnig schnell. Bei neuen NBs muss es wohl noch besser laufen, werde ich mal Testen wenn ich mal ein aktuelles NB in die finger bekomme :-)
    Nochwas, Eingewöhnungszeit (OK, bin ein spezi) dauert 15min … für einen Laien 45 min. Und großartig einstellen etc, wofür? Neue Startoberfläche kann man minimal anpassen und Desktop geht so wie früher. Einfach mal die paar Tastenkombinationen merken
    ** Windows-Taste / Wechselt zwischen Startbildschirm und der letzten App
    ** Windows-Taste + C / Charm-Leiste
    ** Windows-Taste + D / Wechselt zum Desktop
    ** Windows-Taste + E / Windows-Explorer
    ** Windows-Taste + F / Suchfenster für Dateien
    Windows-Taste + H / Teilen-Menü in der Charm-Leiste
    Windows-Taste + I / Einstellungsmenü in der Charm-Leiste
    Windows-Taste + K / Geräte-Menü in der Charm-Leiste
    ** Windows-Taste + L / Sperrt das System
    Windows-Taste + Q / Suchmenü für Apps
    Windows-Taste + P / Optionen für einen zweiten Bildschirm
    ** Windows-Taste + R / Ausführen-Dialog.
    Windows-Taste + U / (Bildschirmlupe, Bildschirmtastatur, hoher Kontrast etc.)
    Windows-Taste + X / Kleines Startmenü, aus dem man unter anderem zum Geräte-Manager oder zur Datenträgerverwaltung gelangt.
    Windows-Taste + Enter / Sprachausgabe

    ** Sind die Wichtigsten

    Wieso man sich so verrückt macht ist mir einfach unbegreiflich :)

    • Am 26. August 2012 um 15:05 von Martin

      Ich habe mir mittels eines Programms alle aktiven Ecken deaktiviert (hat mich sehr gestört) und mir vorgenommen alle Aktionen, die normalerweise über aktive Ecken zu erreichen sind, mit den beschriebenen Tastenkombinationen durchzuführen.

      Ich arbeite jetzt schon 3 Tage damit und kanns mir einfach nicht merken. Warum ist z.B. „Suchen“ Win+Q? Was hat Q mit „suchen“ oder „search“ oder „find“ zu tun? Oder I mit „Einstellungen“ oder „Settings“? Wären wenigstens alle Kombinationen für die Charms auf der Tastatur in einer Reihe (z.B. F G H J K) – aber nein, man muss sie wild verstreuen. Das ist doch alles andere als intuitiv. Toll wäre auch gewesen, bereits gelernte Tastenkombinationen zu verwenden. z.B. Suchen : F3 oder STRG+F – nein, man muss alles wieder neu lernen. Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich mit Windows 8 versuche, anständig zu arbeiten und starte dann entnervt neu, um Windows 7 zu booten.

      • Am 12. September 2012 um 11:44 von Urs

        Danke…der Kommentar spricht mir aus der Seele. Mir geht es genau so, sollte eigentlich mit dem neuen System produktiv arbeiten… Was mache ich ? Suche ständig und schalte dauernd zwischen der Oberflächen hin und her. Habe bis jetzt nichts entdeckt, was mich dauerhaft von der neuen Oberfläche überzeugt. Bei uns im Betrieb wird es nicht so schnell einen Wechsel geben. Die PC’s (einige hundert) laufen perfekt mit Windows 7 und unsere Mobiles mit Android. Von daher, warten wir ab und schauen, wie es sich entwickelt (auch die Serverversionen).

      • Am 12. September 2012 um 16:50 von pcfreak

        Das Q soll eine Lupe symbolisieren, oder es steht für „query“. Keine Ahnung…

  • Am 25. August 2012 um 1:49 von In Fo

    Die Expertin ist deshalb Expertin, weil sie die Nachteile der Windows 8 Usability exakt und dediziert beschreibt. Und meine Erfahrungswerte decken sind da ziemlich deckungsgleich! Windows 7 ist auf dem Desktop wesentlich ergonomischer und mir ist es ein Rätsel, wie jemand Produktiv mit Win 8 auf dem Desktop arbeitet und damit zufrieden ist. Für ein Tablet finde ich die neue Oberfläche sehr gut, aber die 2 Oberflächen für den Desktop-Bereich finde ich ehrlich gesagt einen Griff ins Klo. Zumindest den Start-Button solltem MS reaktivieren. Ansonsten: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen!“

    Ans

  • Am 25. August 2012 um 6:19 von Cybi

    als frühere Xerox-PARC-Forscherin hat sie sicher umfänglich dazu beigetragen das grafische Fenster und Menüsystem heutiger Betriebsysteme zu entwickeln. Ihr also als Windows/Linux/Mac OS X Nutzer ihren Expertenstatus anzuzweifeln ist überaus lächerlich. Übrigens werde ich meiner Mutter ihren Bürorechner kein Win8 spendieren allein das Problem das ich ihr ersteinmal alles neu zeigen müsste und weil ja nun alles so schön verkachelt ist dürfte ich es immer und immer wieder zeigen müssen, da sie viele Funktionen nur selten benutzt wäre der Lerneffekt zu gering als das er dauerhaft wäre. Sie ist nämlich kein Geek sondern Unternehmerin da muss es funktionieren und nicht hübsch sein.

  • Am 26. August 2012 um 13:42 von Mediaopa

    Moin, jede Einarbeitung in ein neues (System/Betriebssystem) bringt “kognitive Belastung” und eine steile Lernkurve mit sich. (Was soll eigentlich diese banale Feststellung der „Expertin“ als Aufhänger zum Beweis der mangelnden Produktivität
    von Windows 8!) Wenn man diese Aussage zu Ende denkt sollten wir eigentlich alle noch mit DOS arbeiten.

    Durch die rapide Zunahme von mobilen Endgeräten( Ultrabooks mit Touchscreen, Tabletts,ab Oktober WIN 8 Tabletts auch im Geschäftsalltag, vor allem im Außendienst, wird die sich IT-Welt in 2-3 Jahren radikal verändert haben. Der Microsoft Schritt mit Windows 8 „zwei Welten“ zu bedienen war überfällig! Der 1×1 Meter große im Schreibtisch eingelassene Touchscreen ist der zukünftige Desktop PC!

    • Am 27. August 2012 um 9:29 von Roth

      Ich musste schon lachen, als ich diesen doch ziemlichen Blödsinn der „Expertin“ gelesen habe, wo lebt die Frau?
      Drehen wir die Uhr mal ein wenig zurück:
      Vom einfachen Mobiltelefon wie z.B. dem Nokia hin zum Android Phone; da gab es keine Probleme?
      Ist die Menschheit so doof geworden, dass sie sich nicht auf Neuerungen einstellen kann?
      Win 8 läuft nun schon eine ganze Weile auf meinem Notebook und ich will es nicht mehr missen. Vieles wurde doch stark vereinfacht und ist wirklich gut durchdacht, dass zeigen ebenfalls Studien!
      Ob man nu auf eine Kachel drückt oder auf eine Verknüpfung auf dem Desktop; ich sehe da keinen Unterschied!
      Die neue Oberfläche lässt sich ebenfalls sehr gut konfigurieren, indem eigene Gruppen zusammengefasst werden können usw.
      Die sogenannte Expertin sollte sich vielleicht mal etwas näher mit Win 8 beschäftigen…

  • Am 30. August 2012 um 7:13 von Nikolaus Gorges

    Nach einigen mittlerweile Monaten Erfahrung mit Windows 8 auf einem Tablet PC und einer virtuellen PC Umgebung, kann ich die Aussagen imn diesem Artikel nur bestätigen. Die Produktivität auf PC Anwendungen wird sehr stark eingeschränkt. Es werden Anwendungen die man wegen einer anderen dringlichen Arbeit offen lies und später bearbeiten will schlicht vergessen. Die Übersichtlichkeit über den Workflow lässt sich nur über den normalen Bildschirm ermöglichen in den man immer wieder zurück springen muss. Grauselig was da an Zeit verloren geht und an Aufgaben vergessen wird. Die Apps die zur Verfügung gestellt werden bringen wegen versteckter oder fehlender Funktionen nur Ärger. Allein auf einem Tablet überzeugt Windows 8 einigermassen, im Vergleich eingesetzt Tablets mit Android haben trotzdem Vorteile und sind leichter und schneller zu bedienen. Allein die Kompatibilität mancher Anwendungen die bei Windows besser ist, kann nicht die produktivität von Android aufwiegen.
    Im PC Bereich auf Win 7 bleiben, Im Tabletbereich kann der Wechsel auf Win8 Sinn machen.

  • Am 12. September 2012 um 10:23 von Windows 8

    Diese Dame hat absolut recht. Dieses OS ist nur für unerfahrene Anwender entwickelt worden um Tablets, Handies und Desktop PCs zu vereinen. Alles was früher einfach von der Hand ging ist nun umständlich und unübersichtlich.

    • Am 28. September 2012 um 18:57 von Carlos

      Viele sehen Win8 wie mein Grossvater Touchscreen Handys an.
      Uuu was ist das , gefällt mir nicht , geht nicht … schei..e.

      Win Xp oder 7 ist doch gut nicht? Warum dann auf die 8 steigen wenn es geschäftlich nicht benötigt wird? Xp wird bis 2017 und win 7 bis 2019 unterstütz. Bis dahin sind weitere Versionen bereits auf dem Markt, also taked easy :)

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