Toshiba drosselt Flash-Produktion um 30 Prozent

"Überversorgung mit Flash-Speicher im Handel hat sich seit Jahresanfang negativ auf die Preisentwicklung ausgewirkt." Betroffen sind vor allem USB-Sticks und Speicherkarten. Toshiba will Inventar abbauen und eine bessere Balance von Angebot und Nachfrage schaffen.

Toshiba meldet, dass es aufgrund einer Überproduktion von Flash-Chips seine Fertigung um 30 Prozent herunterfahren wird. Betroffen ist ein Werk im japanischen Yokkaichi, Präfektur Mie.

NAND-Flash für Apples Macbooks (Bild: Toshiba)

„Überversorgung mit Flash-Speicher im Handel, der für USB-Medien und Memory Cards gedacht ist, hat sich seit Jahresanfang negativ auf die Preisentwicklung ausgewirkt“, heißt es in einer Mitteilung. Die Maßnahme soll Inventar abbauen helfen sowie langfristig Angebot und Nachfrage wieder in die Balance bringen.

Das Unternehmen glaubt auch, dass sich die Preise wieder erholen werden. „Für PCs und Smartphones ist starkes Wachstum vorhergesagt, und diese Produkte treiben den Markt für NAND-Flash an. Schon im laufenden Quartal von Juli bis September erwarten wir eine ausgeglichenere Nachfrage.“

Das japanische Unternehmen ist einer der größten Hersteller von Flash-Halbleitern; es beliefert unter anderem Apple. Für die Zukunft verspricht es, den „NAND-Markt genau zu beobachten“ und die Produktion wieder hochzufahren, falls sich die Notwendigkeit ergäbe.

[mit Material von Brooke Crothers, News.com]

Themenseiten: Flash, Prozessoren, Storage, Toshiba

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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