Deutsche Telekom und Mastercard kooperieren beim mobilen Bezahlen

Noch 2012 wird eine "Telekom-Mastercard" in Kombination mit einem NFC-Sticker für Smartphones verfübar sein. Der Start der "Mobile Wallet" ist ebenfalls für dieses Jahr in Polen geplant. 2013 soll der NFC-Bezahldienst dann auch hierzulande eingeführt werden.

Die Deutsche Telekom will in Kooperation mit Mastercard noch in diesem Jahr eine Bezahlkarte herausgeben, die mit einem NFC-Sticker für bargeldlose Zahlungen per Smartphone kombiniert ist. Nach dem Start in Deutschland soll die Telekom-Mastercard in den nächsten Jahren sukzessive in weiteren Ländern Europas eingeführt werden.

„Das ist ein großer Schritt auf dem Weg zum mobilen Bezahlen per Smartphone. Mit Mastercard haben wir einen etablierten Partner an unserer Seite, um uns in diesem Wachstumsmarkt zu positionieren“, sagt Thomas Kiessling, Chief Product and Innovation Officer der Deutschen Telekom. „Unser Ziel ist es, ein vollständiges Ökosystem rund um das Bezahlen mit dem Smartphone aufzubauen. Dafür ist diese Kooperation eine wichtige Voraussetzung.“

Schon auf dem Mobile World Congress 2011 hatte die Telekom einen mobilen Bezahldienst auf Basis der Nahfunktechnik Near Field Communication (NFC) angekündigt. Das sogenannte Handy-Portemonnaie („Mobile Wallet“) soll noch 2012 in Polen starten. In Deutschland sind für das vierte Quartal eine Testphase und erste Produkte für das erste Halbjahr 2013 geplant.

Mit der SIM-Karten-basierten NFC-Lösung können Kunden laut Telekom künftig mit ihrem Smartphone Waren bezahlen und Tickets für Veranstaltungen oder den Regionalverkehr kaufen. Die virtuelle Brieftasche soll auch die Teilnahme an Bonusprogrammen ermöglichen.

Die Telekom verspricht bei Transaktionen „absolute Sicherheit“ sowie „volle Transparenz“ durch die Verknüpfung des Bezahldiensts mit der SIM-Karte des Telefons. So werde etwa jede einzelne Transaktion per SMS bestätigt.

Die Mastercard-Produkte wird die Telekom über ihre Tochterfirma ClickandBuy herausgeben. Mit ihnen sollen Kunden per Smartphone, im Internet oder mittels klassischer Plastik-Kreditkarte Einkäufe tätigen können.

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