Google gibt Final von Chrome für Android frei

Sie ist Bestandteil von Android 4.1 Jelly Bean. Im Google Play Store steht sie zudem für Android 4.0 zum Download bereit. Auf einigen Geräten von HTC und Huawei gibt es allerdings noch Probleme mit der Anzeige bestimmter Websites.

Google hat die Final von Chrome für Android zum Download freigegeben. Der Browser ist Bestandteil der gestern auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellten Android-Version 4.1 (Codename Jelly Bean). Dort ersetzt er den bisher verwendeten Android-Browser.

Darüber hinaus bietet der Konzern Chrome für Android 18.0.1025123 im Google Play Store an. Allerdings benötigt der Browser mindestens Android 4.0 Ice Cream Sandwich.

Den Versionshinweisen zufolge soll das Release gegenüber der letzten Beta Stabilität und Leistung des Browsers verbessern. Zudem sei vor allem die Oberfläche der Tablet-Version überarbeitet worden. Fehler treten nach Unternehmensangaben noch bei der Synchronisation geöffneter Tabs und bei der Wiedergabe von Videos auf. Zudem kann es vorkommen, dass bei einem erneuten Start von Chrome der Inhalt geöffneter Tabs nicht aktualisiert wird. Auf einigen Geräten von HTC und Huawei werden zudem Seiten nicht korrekt dargestellt.

Chrome für Android unterstützt eine unbegrenzte Zahl geöffneter Tabs (Screenshot: Stephen Shankland/CNET).
Chrome für Android unterstützt eine unbegrenzte Zahl geöffneter Tabs (Screenshot: Stephen Shankland/CNET).

Des Weiteren hat Google sogenannte Platform Development Kits (PDK) angekündigt. Sie sollen es Hardware-Anbietern erlauben, neue Android-Versionen schneller an ihre Geräte anzupassen. Möglicherweise reagiert das Unternehmen damit auch auf Befürchtungen seiner Partner, es könnte nach der Übernahme von Motorola andere Hersteller benachteiligen.

Eine erste Beta von Chrome für Android hatte Google Anfang Februar veröffentlicht. Der Browser nutzt die von der Desktop-Version bekannte Javascript-Engine V8. Er unterstützt den Inkognito-Modus und eine unbegrenzte Zahl geöffneter Tabs, zwischen denen Nutzer per Gestensteuerung hin und her wechseln können. Zudem lassen sich Lesezeichen und geöffnete Tabs mit anderen Geräten synchronisieren.

[mit Material von Stephen J. Vaughan-Nichols, ZDNet.com]

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