HP Officejet 150 Mobile All-in-One im Test

Der Officejet 150 Mobile All-in-One ist das erste kompakte, mobile Kombigerät mit Drucker, Scanner und Kopierer. Über Bluetooth kann direkt vom Notebook, Tablet oder Smartphone gedruckt werden. Die Lösung hat allerdings ihren Preis.

Im Mai präsentierte HP in Shanghai im Rahmen des HP Global Influencer Summit stolz seinen ersten portablen Multifunktionsdrucker “Officejet 150 Mobile All-in-One” der Öffentlichkeit. Die Markteinführung in Deutschland war zunächst für Juli geplant, wird sich aber mindestens bis August verzögern. Die amerikanischen Kollegen hatten allerdings bereits die Gelegenheit, das portable Kombigerät ausführlich zu testen.

Das Gerät ist gerade einmal gut 31 Zentimeter breit und 17 tief, bei einer Höhe von – zusammengeklappt – 9 Zentimetern. Inklusive seinem Lithium-Ionen-Akku, der sich einfach abnehmen und tauschen lässt und der für 500 Seiten reichen soll, wiegt der Drucker nur gut drei Kilo, etwa so viel wie ein älteres Notebook. Er besitzt keinen festinstallierten Papierschacht, das Papier muss deshalb bei mobilen Einsätzen separat transportiert werden. Die Bedienung erfolgt über ein großes Farbdisplay. Druckaufträge lassen sich an das mobile Kombigerät via Bluetooth senden.

Der HP Officejet 150 Mobile setzt grundsätzlich auf dem gleichen Chassis wie der HP Officejet 100 auf, bietet aber einige zusätzliche Features. Das neue Modell ist jetzt beispielsweise mit einem Einzugsscanner und einem großen Farbdisplay ausgestattet, das aber keinen direkten Mehrwert bringt, was die Druckfunktionen anbelangt, aber auch für den vergleichsweise stolzen Preis von 399 Euro mitverantwortlich ist.

Design und Ausstattung

HPs Officejet 150 unterscheidet sich vom Vorgänger-Modell unter anderem durch den 2,36-Zoll-Touchscreen, der sich für den Transport bequem einklappen lässt. Das Display ist rechts und links von virtuellen Tasten umgeben. Auf der anderen Seite des Control-Panels liegen vier hintergrundbeleuchtete Symbole, die den Status der Bluetooth-Verbindung, Druck- Kopier- oder Scanjobs signalisieren.


HP Officejet 100 (Bild: HP).

HP hat beim Officejet 150 die silberfarbene Optik des Officejet 100 beibehalten. Wie bei der alten Version sind die Ecken abgerundet und Papierausgabe, Deckel und Cartridge-Abdeckung liegen alle direkt am Gehäuse an, um einen optimalen Transport zu gewährleisten.

Die beiden Druckköpfe lassen sich einfach einsetzen: einer für Farbe und einer für Schwarz. Was die Druckkosten anbelangt, kommt der HP mit den Standard-Druckköpfen 95 und 98 auf drei Cent pro Farbseite, ein durchschnittlicher Wert für einen Tintenstrahler, der nur druckt. Alternativ bietet HP XL-Patronen und Kombi-Packungen, die erst einmal mehr kosten, auf lange Sicht jedoch Geld sparen.


(Bild: CNET)

Offnet man den Deckel, wird die Papierzufuhr für 50 Blatt freigegeben und über einen Schieber lässt sich der Schacht an die optimale Papierbreite von 21,59 mal 27,94 Zentimeter bis zu 7,62 mal 12,7 Zentimeter (Karten) anpassen. Es gibt noch einen weitern Regler vor dem Bedienfeld, über den sich die Größe für ein Dokument, das über den Einzugsscanner eingelesen werden soll, perfekt positionieren lässt.


(Bild: CNET)

Über das Display oder die Treibereinstellungen der Software, die auf CD mitgeliefert wird, kann das Ziel für einen Scanjob festgelegt werden. Das kann das Verzeichnis eines verbundenen PCs, ein E-Mail-Anhang, ein USB-Stick oder eine SD- oder MMC-Speicherkarte sein, für die seitlich ein Reader integriert ist. Der USB-Port auf der Rückseite ist Pictbridge-kompatibel und ermöglicht darüber den direkten Ausdruck von Fotos einer Digitalkamera.


(Bild: CNET)

Reizvoll ist beim Officejet 150 die Vielseitigkeit hinsichtlich der Anbindungsmöglichkeiten, wobei Bluetooth die jüngste Option ist. Das Kombigerät lässt sich auch über den Standard-USB-Port anschließen, wobei das Kabel, wie meist üblich, auch hier nicht mitgeliefert wird. Das Handbuch empfiehlt die Einrichtung als Bluetooth-Gerät über den Installations-Assistenten vorzunehmen und auch im Test bestätigt sich das als einfachste Methode. Wer viel unterwegs ist, sollte die Treiber-Dateien am besten auf einem Stick griffbereit haben, um sie gegenenfalls auf einem neuen System schnell installieren zu können.

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