Fedora 17 mit Linux-Kernel 3.3 und Gnome 3.4 verfügbar

Alternativ bietet die Linux-Distribution mit dem Codenamen "Beefy Miracle" KDE SC 4.8, XFCE und LXDE als Desktop-Umgebungen. Insgesamt liefert sie über 60 neue Funktionen. Dazu zählen auch Verbesserungen bei der Cloud-Anbindung.

Das von Red Hat gesponserte Fedora-Projekt hat die Final seiner Linux-Distribution Fedora 17 (Codename „Beefy Miracle“) freigegeben. Sie erscheint mit dreiwöchiger Verspätung zum ursprünglichen Zeitplan.

Fedora 17 bietet neben aktualisierter Software über 60 neue Funktionen. Die Final nutzt den Linux-Kernel 3.3. Als Desktop-Umgebungen stehen unter anderem Gnome 3.4.1 und KDE SC 4.8.3 zur Verfügung. Die Gnome-Shell funktioniert nun auch auf Systemen, die keine 3D-Beschleunigung im Grafiktreiber unterstützen. Die nötigen Berechnungen übernimmt der Hauptprozessor.

Die Bildbearbeitung Gimp wurde auf die jüngste Version 2.8 aktualisiert, LibreOffice auf Version 3.5.2.1. Für Entwickler gibt es ein Pre-Release des Eclipse-SDK namens Juno, den Compiler GCC 4.7, Ruby 1.9.3 und den aktuellen PHP-Stack PHP 5.4. Java und OpenJDK liegen in Version 7 vor.

Hinzu kommen Neuerungen für Cloud-Computing wie Unterstützung von OpenStack 2012.1 (Essex) und Cluster Stack. Als Standard-Firewall dient jetzt firewalld, das Konfigurationsänderungen ohne Neustart erlaubt. Auch JBoss Application Server 7 und das Management-System oVirt zur Server-Virtualisierung sind in der Distribution enthalten. Welche Änderungen Fedora 17 sonst noch mit sich bringt, erläutern die Release Notes.

Die Final von Fedora 17 kann ab sofort als DVD- oder CD-Image für 32- und 64-Bit-Systeme sowie als Live-CD mit Gnome-, KDE-, LXDE- oder XFCE-Desktop via Bittorent heruntergeladen werden. Alternativ steht sie auch auf den Spiegel-Servern des Projekts zum Download bereit.

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