Dell meldet Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal

Die Einnahmen schrumpfen um 4 Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn bricht um 33 Prozent auf 635 Millionen Dollar ein. Das Ergebnis bleibt hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Dell hat im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2013 (bis 4. Mai) einen GAAP-Nettogewinn von 635 Millionen Dollar (501 Millionen Euro) erwirtschaftet. Der gestern vorgelegten Bilanz zufolge schrumpfte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent. Der Non-GAAP-Aktiengewinn ging um 22 Prozent auf 0,43 Dollar zurück. Die Einnahmen fielen mit 14,4 Milliarden Dollar (11,4 Milliarden Euro) 4 Prozent geringer aus als im ersten Fiskalquartal 2012.

Das Ergebnis blieb zudem hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Sie hatten mit einem Non-GAAP-Profit von 0,46 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 14,9 Milliarden Dollar gerechnet. Im nachbörslichen Handel straften Investoren den Computerhersteller ab. Nach einem Plus von 0,73 Prozent im Lauf des gestrigen Tages fiel der Kurs nach Börsenschluss um 12,73 Prozent oder 1,92 Dollar auf 13,16 Dollar.

In den meisten Geschäftsbereichen konnte Dell die Zahlen des Vorjahresquartals nicht halten. Der Umsatz der Enterprise-Sparte schrumpfte um 3 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zurück. Der öffentliche Sektor verlor 4 Prozent und kam auf 3,5 Milliarden Dollar. Verbraucher bescherten Dell einen Umsatz von 3 Milliarden Dollar, was einem Minus von 12 Prozent entspricht.

Zudem gingen die Verkäufe des Unternehmens fast weltweit zurück. Der EMEA-Raum verlor 1 Prozent. In Nord- und Südamerika setzte Dell 7 Prozent weniger um als vor einem Jahr. Einzige Ausnahme war China. Dort erzielte das Unternehmen ein Plus von 9 Prozent. Die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China brachten Dell aber lediglich ein Plus von 4 Prozent.

Im laufenden zweiten Quartal rechnet Dell mit einer Umsatzsteigerung zwischen 2 und 4 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr. Das würde bis zu 15 Milliarden Dollar entsprechen. Analysten erwarten hingegen ein größeres Plus. Ihre Umsatzprognose liegt bei 15,4 Milliarden Dollar.

Laut CEO Michael Dell wird sich die bevorstehende Veröffentlichung von Windows 8 negativ auf die PC-Verkäufe auswirken. „Unternehmen stellen immer noch auf Windows 7 um. Wir glauben also nicht, dass zum Start viele Firmen Windows 8 einführen. Die Erweiterung von Windows 8 um Touch-Fähigkeiten wird jedoch allgemein begrüßt.“

Der Umsatz von Dells Enterprise-Sparte ging im ersten Quartal um 3 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zurück (Bild: Dell).
Der Umsatz von Dells Enterprise-Sparte ging im ersten Quartal um 3 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zurück (Bild: Dell).

[mit Material von Larry Dignan ZDNet.com]

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