Brother steigt in den Markt für Dokumentenscanner ein

Das erste Standalone-Scanner des Herstellers ist das Modell ADS-2100. Es kostet 475 Euro und liest 24 Seiten pro Minute ein. Im Laufe des Jahres folgen ein zweites, größeres Gerät sowie mobile Scanner.

Brother vertreibt nun neben Multifunktionsgeräten auch sogenannte Singe-Function-Scanner. Der erste Gehversuch des Herstellers im Markt für Farbdokumentenscanner ist das ab sofort verfügbare Modell ADS-2100. Ein Gerät mit Farbtouchscren folgt im Laufe des Jahres, mobile Scanner sind in Kürze zu erwarten.

Der Brother ADS-2100 kommt mit einem automatischen Dokumenteneinzug für bis zu 50 Blatt. Die optische Auflösung liegt bei maximal 600 dpi. Einseitige Scans liest das Gerät mit 24 Seiten pro Minute ein, bei Duplexscans schafft es 48 Bilder pro Minute.

Der ADS-2100 ist der erste Dokumentenscanner von Brother (Bild: ZDNet.de).
Der ADS-2100 ist der erste Dokumentenscanner von Brother (Bild: ZDNet.de).

Häufig verwendete Einstellungen – zum Beispiel festgelegte Zielordner, Dateitypen und Datenkomprimierung – lassen sich zu einem Arbeitsschritt zusammenfassen, der dann mit einem Knopfdruck abgerufen werden kann. Schief eingezogenen Vorlagen rückt eine automatische Korrekturfunktion gerade. Mehrfach eingezogene Dokumente erkennt das Gerät mittels Ultraschall. Brother gewährt auf die Scanner ebenso wie auf seine Drucker und Multifunktionsgeräte drei Jahre Garantie.

Der ADS-2100 kommt mit Windows-Treibern für ISIS, TWAIN und WIA, TWAIN sowie ICA für Mac und SANE für Linux. Im Lieferumfang ist Software von Nuance und NewSoft enthalten.

Für Windows-Nutzer liefert Brother den Nuance PDF Converter Professional 7, die Dokumentenverwaltungssoftware PaperPort 12SE und von NewSoft die Visitenkartensoftware Presto! BizCard 6 mit. Für Mac-Besitzer ist die NewSoft-Software Presto! PageManager (Version 9SE) und Presto! BizCard 5 dabei.

In Kürze wird Brother sein Programm zudem um mobile Scanner ergänzen. Die Geräte wurden vor einigen Wochen auf einer Veranstaltung des Unternehmens Presse und Vertriebspartnern gezeigt. In den USA werden sie bereits verkauft. Der Hersteller zielt damit auf Firmen mit vielen mobilen Mitarbeitern, etwa große Vertriebs- oder Serviceorganisationen. Die Preise beginnen voraussichtlich bei rund 120 Euro. Verkauft werden die mobilen Geräte in der Regel aber nicht als Einzelprodukte, sondern als Bestandteil des Lösungsangebots des Herstellers.

Die Geräte scannen bis zu sechs Seiten in Schwarzweiß (die Modelle DS 600 und DS 610) beziehungsweise bis zu zehn Seiten (DS 700 D). Die Auflösung liegt bei 600 dpi. Sie werden über den USB-Port mit Strom versorgt. laut Hersteller benötigen die Mobilscanner 0,2 Watt im Standby und 2 Watt im Betrieb. Alle drei Modelle sind zu Windows- und MacOS-Geräten kompatibel. DS 600 erzeugt nur Schwarzweiß-Scans, die beiden anderen Geräte auch Farbscans.

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