HP stellt Business-Notebook-Portfolio für 2012 vor

Die meisten Modelle der Reihen EliteBook p sowie ProBook b und s basieren auf Intels neuester Prozessorgeneration Ivy Bridge. Die EliteBooks kommen im Juni mit Diagonalen von 11,6 bis 15,6 Zoll auf den Markt, die ProBooks mit 13 bis 17,3 Zoll.

Bei der Präsentation seiner neuen Produkte für 2012 in Shanghai hat Hewlett-Packard nicht nur Ultrabooks, sondern auch Business-Notebooks vorgestellt. Dazu zählen vier Modelle der EliteBook-Reihe p mit Diagonalen von 11,6 bis 15,6 Zoll sowie die Serien ProBook b (14 und 15,6 Zoll) und ProBook s (13 bis 17,3 Zoll). Alle basieren auf Intels jüngster Prozessor-Generation Ivy Bridge.

Das EliteBook 2170p ist mit 11,6 Zoll der kleinste Vertreter der neuen Business-Notebooks (Bild: HP).
Das EliteBook 2170p ist mit 11,6 Zoll der kleinste Vertreter der neuen Business-Notebooks (Bild: HP).

Die EliteBooks bieten bis zu 16 GByte DDR3-1600-RAM, zwischen 320 und 750 GByte Festplattenplatz oder alternativ SSDs mit maximal 256 GByte Kapazität und teilweise Hardwareverschlüsselung. Die Displays lösen unabhängig von der Diagonale 1366 mal 768 Bildpunkte auf. Die Ansteuerung übernimmt der in die CPU integrierte Grafikkern HD 4000. Das 14-Zoll-Modell 8470p ist auch mit diskreter AMD-Grafik und HD+-Screen (1600 mal 900 Pixel) erhältlich. Die 15,6-Zoll-Version 8570p gibt es zusätzlich mit Full-HD-Bildschirm (1920 mal 1080 Pixel).

An Kommunikationsmöglichkeiten sind neben WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und Gigabit-Ethernet auch UMTS mit HSPA+ vorhanden. Zum Anschluss von Peripheriegeräten stehen je nach Modell einer oder mehrere USB-2.0- beziehungsweise USB-3.0-Ports, eine eSATA/USB-Komboschnittstelle sowie je ein DisplayPort- und VGA-Ausgang zur Verfügung. Per Docking-Anschluss lassen sich die EliteBooks zudem mit einer Standard-Dockingstation von HP verbinden. Je nach Akkukapazität sollen sie zwischen 8 und 36 Stunden ohne Steckdose auskommen.

Alle Neuvorstellungen sind zudem mit HPs aktuellen Sicherheits- und Management-Lösungen ausgestattet. Dazu zählen ein TPM-Chip zur sicheren Authentifizierung, ein Smart-Card-Reader und ein optionaler Fingerabdrucksensor. Beim vorinstallierten Betriebssystem haben Kunden die Wahl zwischen Windows 7 Home Basic, Home Premium und Professional oder FreeDOS.

Das ProBook 6570b verfügt wie die meisten anderen Neuvorstellungen über eine Ivy-Bridge-CPU von Intel (Bild: HP).
Das ProBook 6570b verfügt wie die meisten anderen Neuvorstellungen über eine Ivy-Bridge-CPU von Intel (Bild: HP).

Das mit 11,6 Zoll kleinste EliteBook der p-Serie wiegt mindestens 1,3 Kilo, das 15,6-Zoll-Modell rund doppelt so viel. Alle Varianten werden voraussichtlich im Juli zu Preisen ab 1199 Euro auf den Markt kommen. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre, inklusive Abholservice, und erstreckt sich auf Ersatzteile und Arbeitszeit. Über HPs Care-Pack-Services können die Service- und Support-Leistungen erweitert werden.

Die ProBooks der b-Reihe bieten eine ähnliche Grundausstattung wie die EliteBooks, verzichten aber auf die Sicherheitsfunktionen und einige Supportleistungen. Das 14-Zoll-Modell ist sowohl in einer Intel- (6470b) als auch in einer AMD-Variante (6475b) verfügbar. Die 15,6-Zoll-Version 6570b gibt es hingegen nur mit Ivy-Bridge-Prozessor. Die Preise beginnen bei 899 Euro. Der Marktstart erfolgt ebenfalls im Juli.

Dann sollen auch vier Vertreter der ProBooks-Serie s erhältlich sein, die sich durch ein Chassis aus gebürstetem Aluminium auszeichnen. Die genauen Konfigurationen für Deutschland hat HP noch nicht bekannt gegeben – dafür aber den Einstiegspreis, der bei 499 Euro liegen soll.

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