Adobe schließt kritische Lücke in Flash Player

Anfällig sind die Versionen für Windows, Mac OS X, Linux und Android. Das von der Schwachstelle ausgehende Risiko stuft Adobe als "kritisch" ein. Hacker nutzen sie bereits für zielgerichtete Angriffe auf Windows-Nutzer aus.

Adobe hat ein als kritisch eingestuftes Loch in Flash Player gestopft. Die Schwachstelle wird nach Angaben des Unternehmens bereits von Hackern für zielgerichtete Angriffe ausgenutzt. Davon betroffen sind bisher aber nur Windows-Nutzer.

Flash Player Logo

„Der Exploit ist nur auf Flash Player für Internet Explorer unter Windows ausgerichtet“, schreibt das Unternehmen in einem Blogeintrag. Die Angreifer versuchten, ihre Opfer dazu zu verleiten, eine per E-Mail verbreitete manipulierte Datei zu öffnen. Das führe zum Absturz der Anwendung und ermögliche es, die vollständige Kontrolle über ein System zu erlangen.

Davon betroffen sind Flash Player 11.2.202.233 und früher für Windows, Mac OS X und Linux. Außerdem sind Flash Player 11.1.115.7 für Android 4.x und Flash Player 11.1.11.8 für Android 3.x anfällig. Unter Windows räumt Adobe dem Update die höchste Priorität ein und empfiehlt eine Installation innerhalb von 72 Stunden.

Nutzer, die schon Flash Player 11.2 verwenden, erhalten die Aktualisierung automatisch. Alternativ kann das Update von der Adobe-Website heruntergeladen werden. Die neue Android-Version ist wiederum in Googles Marktplatz Play erhältlich. Für Anwender, die Flash Player 11.x nicht einsetzen können, steht die gepatchte Version 10.3.183.19 bereit.

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[mit Material von Edward Moyer, News.com]

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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