Thunderbird 12.0 verbessert Suche und RSS-Feeds

Die Ergebnisse der globalen Suche über alle Konten und Ordner hinweg umfassen nun auch Textauszüge aus Nachrichten. Das Abonnieren von RSS-Feeds wurde vereinfacht. Zudem hat Mozilla 13 Sicherheitslücken geschlossen.

Mozilla hat nach dem Browser Firefox auch den E-Mail-Client Thunderbird auf Version 12.0 aktualisiert. Das Update verbessert die integrierte Suchfunktion und die Nutzung von RSS-Feeds. Zudem haben die Entwickler 13 der 14 Schwachstellen beseitigt, die sie schon mit Firefox 12 behoben hatten.

Logo Thunderbird

Die Ergebnisse der globalen Suche umfassen laut den Versionshinweisen ab sofort auch Textauszüge aus E-Mails. Das Abonnieren von RSS-Feeds wurde erleichtert. Darüber hinaus unterstützt Thunderbird nun Add-ons, die andere Formate als Mbox für das lokale Speichern von E-Mails nutzen. Beispielsweise lässt sich dazu jetzt auch Maildir verwenden.

Von den 13 geschlossenen Sicherheitslücken stuft Mozilla sechs als „kritisch“ ein, weil sie das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglichen. Beispielsweise hat Mozilla mehrere Speicherfehler und Probleme beim Umgang mit WebGL behoben. Eine Liste aller Fehlerkorrekturen findet sich auf der Hersteller-Website.

Nach wie vor ungelöst ist ein Problem beim Betrachten von RSS-Feeds in der Wide-View-Ansicht. Um es zu umgehen, können betroffene Nutzer die Kalender-Erweiterung Lightning deaktivieren oder zur klassischen Ansicht wechseln und den E-Mail-Client neu starten.

Thunderbird 12 steht in über 50 Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux zum kostenlosen Download bereit. Alternativ kann das Progamm über die integrierte Update-Funktion auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch Lightning liegt in einer aktualisierten Version vor.

Im Thunderbird-Blog weist Mozilla darauf hin, dass der Entwicklungszweig 3.1.x des E-Mail-Clients nicht länger unterstützt wird. Das bedeutet, dass keine neuen Sicherheitspatches mehr erscheinen und das Programm auf lange Sicht somit anfälliger für Bedrohungen aus dem Internet wird. Anwender sollten daher schnellstmöglich auf die aktuelle Version umsteigen.

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