IBM hebt trotz stagnierenden Umsatzes Jahresprognose an

Die Einnahmen liegen bei 24,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn steigt um sieben Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Damit fällt er höher aus als von Analysten erwartet.

IBM hat im ersten Quartal 2012 24,7 Milliarden Dollar (18,8 Milliarden Euro) umgesetzt. Das sind lediglich 0,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn kletterte hingegen um 7 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro), was das Unternehmen dazu veranlasste, seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben zu korrigieren: Es erwartet nun einen GAAP-Aktiengewinn von 14,27 Dollar.

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Mit einem Non-GAAP-Aktiengewinn von 2,78 Dollar im ersten Quartal übertrifft IBM die Erwartungen von Analysten. Auch die neue Prognose für den Jahresgewinn liegt über den Voraussagen. Dennoch fiel der Kurs der IBM-Aktie im nachbörslichen Handel um 2,29 Prozent oder 4,75 Dollar auf 202,40 Dollar.

Die weltweiten Service-Umsätze legten im ersten Quartal um 2 Prozent auf 10 Milliarden Dollar zu. Der Bereich Business Services verlor 2 Prozent und trug 4,6 Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei. Zudem setzte IBM Software im Wert von 5,6 Milliarden Dollar ab, 5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2011. Die Sparten Middleware und Betriebssysteme verbesserten sich um 7 beziehungsweise 9 Prozent. Das Hardware-Geschäft schrumpfte um 7 Prozent und erwirtschaftete 3,7 Milliarden Dollar.

Zum Teil wurde IBMs Quartal von guten Ergebnissen in aufstrebenden Märkten getragen. In den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) wuchsen die Umsätze um 10 Prozent. Der asiatisch-pazifische Raum verbuchte ein Plus von 4 Prozent. Nord- und Südamerika steuerten 10,5 Milliarden Dollar bei (plus 1 Prozent). Der Umsatz der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) sank um 2 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte CFO Mark Loughridge, dass sich der Markt in Europa wieder stabilisiere. Vor allem in Großbritannien und Spanien sei die Entwicklung positiv. Deutschland habe ein moderates Wachstum erzielt. In Frankreich habe IBM aber Umsätze eingebüßt. Positive Auswirkungen auf die Einnahmen erwartet Loughridge vom Start von IBMs PureSystems im zweiten Halbjahr. Ihm zufolge schloss das Unternehmen im ersten Quartal zudem fünf Akquisitionen mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Dollar ab.

IBM hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2012 lediglich um 0,3 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar steigern können (Bild: IBM).
IBM hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2012 lediglich um 0,3 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar steigern können (Bild: IBM).

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

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