Apple verstärkt Sicherheitsmaßnahmen im App Store

Nutzer müssen eine zweite Mailadresse für Notfälle angeben und drei Sicherheitsfragen einrichten. Der Rollout begann gestern ohne Ankündigung. Apple hat die Anti-Phishing-Maßnahme inzwischen bestätigt.

Apple hat die Sicherheitsmaßnahmen seines App Store verschärft. Nutzer müssen jetzt beispielsweise eine zweite Mailadresse hinterlegen – für den Fall, dass die primäre Adresse mit ihrer zugeordneten Apple ID kompromittiert wird. Die Änderungen wurden offenbar gestern eingeführt.

In Apples Support-Foren waren Anfragen verwirrter Nutzer aufgetaucht, da es keine offizielle Ankündigung gegeben hatte. Apple hat die Maßnahme inzwischen aber auf Nachfrage bestätigt.

Apple, seine Produkte und seine App Stores

Neben der zusätzlichen Mailadresse müssen Nutzer nun drei Sicherheitsfragen mit Antworten eingeben, die dann wechselweise vor dem Start von Downloads erscheinen. Dies wird nach und nach eingeführt – noch sind nicht einmal alle US-Nutzer mit einer Nachfrage durch iOS beziehungsweise iTunes konfrontiert worden.

Den Vorgang schildert The Next Web: Ihm zufolge erklärt Apple in einem Fenster mit dem Titel „Security Info Required“, eine „Notfall-Mailadresse“ ermögliche es Apple, mit Nutzern in Kontakt zu treten. Der Blog berichtet, dass per Phishing entführte iTunes-Konten immer öfter dazu genutzt würden, sehr teure Apps zu kaufen.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

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Themenseiten: Apple, E-Mail, Software

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