iAd: Entwickler bekommen künftig 70 Prozent

Aufgrund der Mindesthöhe für Buchungen von 100.000 Dollar gibt es immer noch zu wenig Interessenten. Dies führt zu unzufriedenen Entwicklern. Googles AdMob und AOLs Advertising.com laufen offenbar besser.

Apple hat auf die träge Entwicklung seiner Anzeigenplattform iAd reagiert. Der schon länger kolportierte Schritt, die Programmierer zu 70 Prozent an den Umsätzen zu beteiligen, ist laut AppleInsider jetzt tatsächlich erfolgt.

In einem nur Entwicklern zugänglichen Forum soll Apple die Änderung bereits kommuniziert haben. Der Anteil der Entwickler erhöht sich somit um 10 Prozent am Umsatz und entspricht der Höhe der Beteiligung am Verkaufspreis im App Store.

Apple iAd (Screenshot: News.com)
Apple iAd (Screenshot: News.com)

Im Februar hatte Apple die Mindestanforderungen für iAd-Kampagnen schon von einer Million beim Start 2010 auf nur noch 100.000 Dollar gesenkt. Als Zwischenschritte gab es Reduktionen auf 500.000 Dollar im Februar 2011 und 300.000 Dollar im Juli 2011. Wenige Buchungen führten aber zu unzufriedenen Entwicklern, obwohl schon die Beteiligung von 60 Prozent über der von Googles AdMob lag.

Mit dem jetzigen Schritt will man die Anreize für Entwickler erhöhen. Mit AdMob, InMobi und Advertising.com von AOL gibt es beliebte Alternativen, die nicht auf Apples Mobilgeräte beschränkt sind.

iAd-Inserate erscheinen zunächst als Banner unterhalb einer App. Erst wenn der Nutzer sie antippt, wird beispielsweise ein Video abgespielt, begleitet von weiteren Informationen. Pro Klick zog Apple zunächst 2 Dollar vom Konto des Kunden ab; inzwischen soll es Berichten zufolge aber eine Deckelung geben.

[mit Material von Joe Aimonetti, News.com]

Themenseiten: Apple, Mobil, Mobile, Software, iPad, iPhone

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