Dell realisiert Desktop-as-a-Service mit Desktone

Dabei handelt es sich um Desktop-Virtualisierung aus der Cloud. Die Informationen speichert Dell in seinem Rechenzentrum. Es kann selbst die Verwaltung übernehmen oder sie dem Anwender überlassen. Starttermin ist dieses Quartal.

Dell bietet künftig virtuelle Desktops als Clouddienst an. Desktop as a Service (DaaS) wurde mit Desktone realisiert, das auf den Zugriff auf virtuelle Arbeitsplätze in der Cloud spezialisiert ist. Die auch von anderen Providern genutzte Desktone-Lösung unterstützt neben Windows und Linux eine ganze Reihe von mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones.

Derzeit gibt es noch keine Preise, der Dienst soll jedoch noch in diesem Quartal verfügbar sein. Dell sieht das DaaS-Angebot als Erweiterung seiner bestehenden Desktop-Virtualisierungslösung. Der Unterschied liegt darin, dass die Nutzerdaten wie auch die Infrastruktur in einem Rechenzentrum von Dell gespeichert werden – und nicht in einem Rechenzentrum vor Ort.

Über die Desktone-Lösung greifen die Nutzer auf die Arbeitsplätze in Dells Rechenzentrum zu. Das Management kann entweder Dell übernehmen oder vom Nutzer selbst geleistet werden.

Derzeit bietet Dell seine Desktop Virtualization Solutions (DVS) in zwei Ausprägungen für On-Premises-Installationen an. Die Simplified Appliance richtet sich an kleinere und mittelständische Unternehmen. DVS Enterprise hingegen deckt die Bedürfnisse großer Anwender ab. Bei diesen Lösungen speichert der Anwender jedoch alle nötigen Informationen auf seinen eigenen Servern und greift darauf über Technologien von Citrix oder Microsoft zu. Dies ist bei DaaS nicht nötig. Durch das neue Angebot soll es auch leichter werden, Nutzer hinzuzufügen.

Als Zielgruppe sieht Dell Unternehmen jeder Größe an. Der große Vorteil virtualisierter Desktop-Umgebungen besteht im zentralisierten Management der Arbeitsplätze. Unternehmen, die häufig und schnell neue Arbeitsplätze etwa für Zeitarbeiter aufsetzen müssen, profitieren. Aber auch an Schulen und Universitäten kommen häufig solche Lösungen zum Einsatz.

[mit Material von Martin Schindler, silicon.de]

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