14-Zoll-Ultrabook im Test: Samsung Serie 5 Ultra

Das Samsung 530U4BI ist schwer für ein Ultrabook, aber auch vergleichsweise gut ausgestattet: 14-Zoll-Display, 1,6-GHz-Core-i5-Prozessor, 4 GByte RAM, 500-GByte-Festplatte, DVD-Brenner und zwei USB-3.0 Anschlüsse. ZDNet hat es getestet.

Ultrabooks, die schlanken MacBook-Air-Nachahmer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und so hat auch Samsung jüngst mit der “Serie 5 Ultra” seine neue Ultrabook-Reihe vorgestellt. Die amerikanischen Kollegen hatten Gelegenheit, die größere 14-Zoll-Version der Serie-5-Ultrabooks ausführlich zu testen, die – anders als die 13,3-Version – bereits serienmäßig auch mit einem optischen Laufwerk ausgestattet ist.

Die 14-Zoll-Version aus der Serie 5 ist mit gut 2 Zentimeter für ein Ultrabook relativ hoch, dafür aber solide ausgestattet (Foto: Samsung).
Die 14-Zoll-Version aus der Serie 5 ist mit gut 2 Zentimeter für ein Ultrabook relativ hoch, dafür aber solide ausgestattet (Foto: Samsung).

Design

Trotz seiner abgeschrägten Kanten wirkt Samsungs Ultrabook auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich dünn. Die matte Aluminium-Oberfläche fühlt sich gut an und ist unempfindlich gegen störende Fingerabdrücke. Während bei anderen Geräten wie beim Asus ZenBook das Gehäuse komplett aus Metall ist, ist hier nur die Gehäuse-Oberfläche aus Aluminium gefertigt, die Unterseite aus Fiberglas. Auch wenn das Samsung 530U4B als Ultrabook gehandelt wird, sollte man sich von der Bezeichnung Ultrabook nicht täuschen lassen. Glücklicherweise befindet sich auf dem Testgerät nicht auch noch der Ultrabook-Aufkleber, den man auf vielen vergleichbaren Geräten findet, denn spätestens, wenn man das Gerät hochhebt, merkt man den Unterschied. Das 14-Zoll-Modell wiegt – nicht zuletzt aufgrund seiner Ausstattung – 1,87 Kilo und misst 33,27 mal 22,86 x 2,08 Zentimeter. Die 13,3-Zoll-Variante ist im Vergleich dazu 31,51 mal 21,89 mal 1,76 Zentimeter groß und bringt 1,45 Kilo auf die Waage.

Ausstattung

Der Hersteller setzt bei der Tastatur auf das – wie bei Samsung und auch den meisten anderen Notebooks übliches – Island-Keyboard, sprich auf eine Chiclet-Tastatur mit kleinen Zwischenräumen zwischen den Tasten. Die Tastatur ist nicht beleuchtet, die matte Oberfläche der Tasten fühlt angenehm an und die Eingabe kann weitgehend leise erfolgen. Die Umschalt-, Eingabe-, Tab- und andere wichtige Tasten sind großzügig, die Leertaste im Vergleich dazu allerdings etwas knapp bemessen.

Das sehr große Touchpad reagiert gut und bietet genügend Platz für Multitouch-Gesten. Das wichtige Zwei-Finger-Scrollen funktioniert gut, wird bei anderen Windows-Notebooks aber teilweise besser umgesetzt. Praktisch: Im vorderen Bereich befinden sich zwei Maustasten.

Das Samsung ist mit einem USB-2.0- und zwei USB-3.0-Ports, VGA, HDMI und Ethernet-Anschluss ausgestattet  (Foto: Samsung).
Das Samsung verfügt über einen USB-2.0- und zwei USB-3.0-Ports, VGA, HDMI, einen Ethernet-Anschluss, einen Mikofon-/Kopfhörer-Kombiport, einen Kartenleser und ein optisches Laufwerk (Foto: Samsung).

Das 14-Zoll-Display des 530U4BI ist standardmäßig für eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel ausgelegt. Für diesen Preis ist die Auflösung durchaus in Ordnung, auch wenn sie inzwischen eher bei den kleineren 11- und 13-Zöllern zu finden ist. Bei durchschnittlich großen Highend-Notebooks – unabhängig ob Ultrabook oder nicht – kommen eher Displays mit Auflösungen von 1600 x 900 Pixel zum Einsatz. Wie auch immer, der matte, entspiegelte Bildschirm sorgt für ein angenehmes Arbeiten. Die Darstellung ist brillant und kontrastreich. Positiv fällt auch der sehr gute horizontale Betrachtungswinkel auf. Der vertikale Blickwinkel ist – wie bei den meisten Notebooks – weniger beeindruckend. Samsung hat oberhalb des Displays eine 1,3-Megapixel-HD-Webcam integriert.

Das Samsung mag für ein Ultrabook hoch sein, für sein ordentliches Portfolio an Anschlüssen fällt es aber doch immer noch vergleichsweise schlank aus. Seitlich ragen der VGA- für den Anschluss eines externen Monitors und der HDMI-Port etwas hervor und der Ethernetanschluss kann über einen kleinen Schieber verschlossen werden. Das erinnert etwas an das Design früherer Notebooks. Neben diesen Ports stehen unter anderem auch ein USB-2.0 und sogar zwei USB-3.0-Anschlüsse zur Verfügung, was in dieser Klasse nicht selbstverständlich ist. WLAN wird nach 802.11 a/b/g/n unterstützt, Bluetooth 3.0 und ein 4-in-1-Kartenleser für SD-, SDHC-, SDXC-Karten und MMC stehen ebenfalls zur Verfügung. Auf der rechten Seite befindet sich das optische Laufwerk, dessen Auswurftaste allerdings sehr empfindlich reagiert und bei leichter Berührung schon herausfährt.

Technische Daten Samsung Serie 5 Ultra (530U4BI) Samsung Serie 5 Ultra (530U3B)
Display 14,0 Zoll (35,56 cm); Auflösung: 1366 x 768 Pixel, Seitenverhältnis: 16:9 13,3 Zoll (33,78 cm); Auflösung: 1366 x 768 Pixel, Seitenverhältnis: 16:9
Prozessor und Chipsatz Intel Core i5-2467M Prozessor (1,60 GHz, mit Intel Turbo-Boost bis 2,30 GHz, 3 MByte Intel Smart-Cache) Intel Core i5-2467M Prozessor (1,60 GHz, mit Intel Turbo-Boost bis 2,30 GHz, 3 MByte Intel Smart-Cache) ; HM65
Grafikchip Intel Graphics HD 3000 Intel Graphics HD 3000
Festplatten 500GByte S-ATA (5.400rpm) / 16 GByte Express Cache 500GByte S-ATA (5.400rpm) / 16 GByte Express Cache
Laufwerke 8x DVD-Multi Double Layer nein
Kartenleser MMC, SDHC, SDXC, SD MMC, SDHC, SDXC, SD
Akku 6120 mAh 6100 mAh
WLAN 802.11 a/b/g/n 802.11 b/g/n
LAN 10/100/1000 LAN, Wake-on-LAN-ready 10/100/1000 LAN, Wake-on-LAN-ready
VGA ja nein (über Adapter)
HDMI ja ja
DVI nein nein
Displayport nein nein
USB 2x USB 2.0, 1x USB 3.0 2x USB 2.0, 1x USB 3.0
Webcam 1,3 Megapixel HD Webcam, 1,3 Megapixel HD Webcam,
Betriebssystem Premium 64 Bit Original Microsoft Windows 7 Home Premium (64-Bit) Original Microsoft Windows 7 Home Premium (64-Bit)
Abmessungen 376,4 x 253 x 19,7/20,7 mm 315,1 x 218,9 x 14,9/17,6 mm
Gewicht 1787 g 1450 g
Preis ca. 1250 Euro 750 Euro

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu 14-Zoll-Ultrabook im Test: Samsung Serie 5 Ultra

  • Am 17. Juni 2012 um 06:05 von Andreas H.

    Austauschbarer Akku
    Bei den Testberichten fehlt meistens der Hinweis, ob der Akku fest verbaut ist oder durch den Anwender selbst ersetzt werden kann. Bei ständiger mobiler Nutzung hat der Akku nach 3 Jahren einen wearlevel > 50%. Ein aktuelles Notebook ist nach dieser Zeit aber noch lange nicht schrottreif. (ah)

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