IDC: Supercomputing treibt HPC-Markt an

Nach Stückzahlen verliert das Segment im Jahresvergleich 6,9 Prozent Umfang. Der Trend zu teuren Systemen fängt dies auf: Nach Umsatz wurde 2011 ein Wachstum von 8,4 Prozent verbucht. IBM führt knapp vor HP mit je rund 32 Prozent.

IDC stellt fest, dass der Markt für High-Performance Computing (HPC) vor allem im teuersten Segment wächst, den es als Supercomputing bezeichnet. Supercomputer sind nach Definition der Analysten HPC-Systeme für mehr als 500.000 Dollar.

HPC-Server-Markt nach IDC
HPC-Server-Markt nach IDC

Insgesamt lag der Umsatz mit HPC-Systemen im vergangenen Jahr 8,4 Prozent über dem im Jahr 2010 und übertraf damit die Erwartungen von IDC. Dabei gingen die Stückzahlen um 6,9 Prozent nach unten, wurden aber durch höhere Durchschnittspreise mehr als aufgefangen.

IBM mit 32,6 Prozent und HP mit 32,1 Prozent führen den Markt an. Das ist fast ein Unentschieden, IBM konnte aber mit 19,3 Prozent das weit stärkere Wachstum vorweisen (HP: 9,6 Prozent). Auf dem dritten Platz lag 2011 Dell mit 14,5 Prozent.

In seiner Tabelle führt IDC unterhalb von Supercomputing noch drei Kategorien an. Die unterste machen Workgroup-HPC-Systeme aus, die unter 100.000 Dollar kosten. Hochperformante Rechnersysteme für Abteilungen und Divisionen fallen dazwischen.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

Themenseiten: Business, Dell, Hardware, Hewlett-Packard, IBM, Marktforschung, Server, Servers, Supercomputing

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