Apple verneint angebliche Hitzeprobleme des neuen iPad

Nutzer hatten von deutlich höheren Temperaturen als beim iPad 2 berichtet. Dem Hersteller zufolge wird das neue Modell zwar wärmer, alle Werte liegen aber innerhalb der Spezifikation. Besorgte Nutzer sollen sich an AppleCare wenden.

Apple hat sich erstmals zu Nutzerberichten geäußert, laut denen das neue iPad im Betrieb deutlich wärmer wird als sein Vorgänger. „Das neue iPad liefert ein umwerfendes Retina-Display, einen A5X-Chip, Unterstützung für LTE sowie zehn Stunden Akkulaufzeit – und läuft damit gut innerhalb unserer thermalen Spezifikation“, sagte Apple-Sprecherin Trudy Muller gegenüber All Things D. Falls Anwender Bedenken hätten, sollten sie Apple Care kontaktieren.

In den ersten drei Tagen nach Verkaufsstart des neuen iPad am 16. März hat Apple nach eigenen Angaben drei Millionen Einheiten des Tablets abgesetzt – exklusive Vorbestellungen. Einige Käufer hatten sich jedoch darüber beschwert, dass eine Ecke des Geräts sich deutlich stärker erwärme, als es bei den ersten beiden iPads der Fall sei.

Auf seiner Website gibt Apple für die dritte Generation eine Betriebstemperatur zwischen 0 und 35 Grad Celsius an. Die gleichen Werte gelten auch für das iPad 2.

Die niederländische Techniksite Tweakers.net hatte kürzlich per Infrarotkamera untersucht, wie warm das neue iPad tatsächlich wird. Nach fünf Minuten mit laufendem GLBenchmark stieg die Temperatur an der heißesten Stelle in der rechten unteren Ecke demnach auf 33,6 Grad. Das iPad 2 kam hingegen maximal auf 28,3 Grad – eine Differenz von 5,3 Grad.

Das Ergebnis der Messungen scheint die Nutzerberichte im Apple-Support-Forum zu bestätigen. In der Zone mit der größten Wärmeentwicklung sitzt der neue A5X-Chip mit verbesserter GPU, die vermutlich mehr Abwärme produziert als die des iPad 2.

[mit Material von Don Reisinger, News.com]

Themenseiten: Apple, Hardware, Mobile, Tablet, iPad

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