Britischer LulzSec-Hacker kommt gegen Kaution frei

Bis auf Weiteres darf Ryan Ackroyd nicht mehr online gehen und auch kein internetfähiges Gerät besitzen. Bei der Verhandlung machte er lediglich Angaben zu seiner Person. Am 11. Mai muss er wieder vor Gericht erscheinen.

Der mutmaßliche LulzSec-Hacker Ryan Ackroyd alias „lolspoon“ ist wieder auf freiem Fuß. Er wurde gegen Kaution aus der Haft entlassen, darf aber weder auf das Internet zugreifen noch ein internetfähiges Gerät besitzen. Am 11. Mai muss er wieder vor Gericht erscheinen, wie die BBC berichtet.

LulzSec Logo Figur

Bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Westminster verweigerte Ackroyd demnach jede Aussage. Er gab lediglich seinen Namen und seine Anschrift zu Protokoll.

Der 25-Jährige war Anfang März mit drei anderen mutmaßlichen Führungskräften der Hackergruppe auf Initiative des FBI festgenommen worden. Sie sollen unter anderem für Angriffe auf Sony Pictures und den US-Fernsehsender Fox verantwortlich sein.

An der Ergreifung der Männer war auch Hector Xavier Monsegur alias „Sabu“ beteiligt, der als einer der Anführer von LulzSec galt. Der 28-Jährige, der in New York lebt und zwei Kinder hat, soll schon im August 2011 die ihm zur Last gelegten Hackerangriffe gestanden haben. Anschließend half er dem FBI, weitere Angriffe zu vereiteln und ehemalige Mitstreiter zu enttarnen.

Themenseiten: Hacker

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Britischer LulzSec-Hacker kommt gegen Kaution frei

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *