Samsung und LG wegen Preisabsprachen bei Handys verurteilt

Kunden wurden durch komplexe Preisstrukturen verwirrt. Angebotene Schnäppchen waren letztlich gar keine. Samsung beispielsweise muss rund eine Million Euro Strafe zahlen. Auch drei Provider wurden verurteilt.

Samsung Electronics, LG Electronics und Pantech müssen Strafen wegen Preisabsprachen bei Mobilfunkgeräten bezahlen. Das Urteil aus Südkorea betrifft auch die Provider SK Telecom, KT und LG Uplus. Gemeinsam sollen die Firmen Preise künstlich hochgehalten haben, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.

Galaxy Mini 2 (Bild: Samsung)
Galaxy Mini 2 (Bild: Samsung)

Die Firmen hatten mit vermeintlichen Schnäppchen geworben, aber den wahren Gesamtpreis durch eine komplexe Untergliederung verschleiert, wie die koreanische Kommission für fairen Handel beanstandet. Außerdem fordert sie, dass die Firmen Informationen über Rabatte öffentlich machen.

Samsung muss nun 14,2 Milliarden Won (eine Million Euro) Strafe zahlen. SK Telecom, der größte Funknetzbetreiber des Landes, wurde sogar zu einer Strafe von 20,2 Milliarden Won (1,36 Millionen Euro) verurteilt.

In Europa hat die für freien Wettbewerb zuständige Kommission diese Woche eine Anfrage an die fünf größten Provider gestellt. Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, Telefónica und Vodafone treffen sich seit 2010 regelmäßig. Die EU möchte wissen, um was es bei diesen Gesprächen geht, um illegale Absprachen auszuschließen.

[mit Material von Tom Espiner, ZDNet.co.uk]

Themenseiten: Hardware, LG, Mobile, Samsung, Smartphone

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