Google senkt Preise für Cloud-Storage

Sie fallen im Durchschnitt um 8 bis 15 Prozent. Die Änderungen gelten rückwirkend ab 1. März. Google unterbietet damit Amazons Preise für den Cloudspeicher S3, die erst im Februar reduziert wurden.

Nach Amazon hat auch Google die Preise für die Nutzung seines Cloud-Storage-Diensts gesenkt. Die neuen Gebühren, die zwischen 8 und 15 Prozent reduziert wurden, gelten rückwirkend ab 1. März.

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„Google Cloud Storage ermöglicht es Entwicklern, riesige Datenmengen mit hoher Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Performance auf Googles Infrastruktur zu speichern und wieder abzurufen“, schreibt Produktmanager Navneet Joneja in einem Blogeintrag. „Heute geben wir niedrigere Storage-Preise bekannt, um die Speicherung Ihrer Daten in der Google Cloud erschwinglicher zu machen.“

Für das erste Terabyte berechnet Google ab sofort 0,12 Dollar pro GByte und Monat. Für die nächsten 9 TByte werden monatlich 0,105 Dollar je GByte fällig. Wer mehr Speicherplatz benötigt, bezahlt für weitere 90 TByte 0,095 Dollar je GByte und Monat. Zwischen 100 und 500 TByte fällt der Preis auf 0,085 Dollar je GByte und Monat.

Damit ist Google etwas günstiger als Amazon, dessen neue Preise für den Cloudspeicher S3 seit dem 1. Februar gelten. Der Online-Händler beginnt ebenfalls mit einer Kapazität von bis zu 1 TByte, für die er pro Monat 0,125 Dollar je GByte verlangt. Für ein Volumen zwischen 50 und 500 TByte fallen pro GByte monatlich 0,095 Dollar an.

Anfang der Woche hatte Amazon Web Services auch die Preise für seine Cloud-Dienste Elastic Compute Cloud (EC2), die relationale Datenbank RDS, die Hadoop-Variante Elastic MapReduce und ElasticCache reduziert. Es war die 19. Preissenkung in den sechs Jahren, in denen AWS besteht.

[mit Material von Jack Clark, ZDNet.co.uk]

Themenseiten: Amazon, Business, Cloud-Computing, Google, Storage

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1 Kommentar zu Google senkt Preise für Cloud-Storage

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  • Am 9. März 2012 um 11:51 von TimeTraveler

    Vertrauen
    Bei all der Informationssammelwut von Google und deren Zentrale in den USA würde ich mich hüten dort überhaupt meine Daten abzulegen. Zuerst würde Google wohl alles katalogisieren, was ich habe, wonach die US Regierung sich melden würde und alles, was ich dort habe, durchsuchen. Ohne mein Einverständnis und ohne mein Wissen.

    Nein. Google mag eine nette Suchmaschine sein, aber weder den Browser, noch irgend etwas anderes würde ich von dieser Firma nutzen. Dafür habe ich der gegenüber zu wenig vertrauen.

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