CeBIT: Buffalo zeigt Business-NAS mit bis zu 12 Einschüben und 48 TByte

Die neuen Produkte der Terastation-Reihe verfügen über zwei bis vier Gigabit-Ethernet-Ports und Hot-Swap-Funktionalität. Sie werden von Quad- oder Dual-Core-Prozessoren von Intel angetrieben. Die Markteinführung erfolgt im zweiten Quartal.

Buffalo Technology hat auf der CeBIT in Hannover die neue Generation seiner Netzwerkspeicher-Reihe TeraStation für kleine und mittelständische Unternehmen sowie den SoHo-Bereich vorgestellt. Das Spitzenmodell TeraStation 7 ist mit zwölf Festplatteneinschüben für maximal 48 TByte Speicherkapazität, Intels Quad-Core-CPU Xeon E1225 sowie 4 GByte RAM ausgestattet. Die Varianten der TeraStation 5 mit zwei bis acht Einschüben arbeiten mit Intels Dual-Core-Atom D2700 und 2 GByte DDR3-RAM.

Buffalo Terastation

Alle Neuvorstellungen bieten eine hohe Skalierbarkeit und umfangreiche RAID-Funktionalität. Je nach Bay-Variante lassen sich bis zu neun RAID-Modi (0, 1, 5, 6, 10, 50, 51, 60, 61) wählen, um entweder Geschwindigkeit oder Sicherheit zu erhöhen. Fällt eine Festplatte aus, kann sie dank Hot-Swap-Funktionalität im laufenden Betrieb gewechselt werden. Nutzt man hingegen die Hot-Spare-Funktion, bindet das System bei Defekt einer Festplatte automatisch eine definierte, nicht genutzte Platte im laufenden Betrieb als Ersatz ein.

Eine Backup-Funktion ermöglicht die Anbindung eines weiteren Netzwerkspeichers via LAN zur Datensicherung und Synchronisierung in Echtzeit. Dafür stehen zwischen zwei und vier Gigabit-Ethernet-Ports mit Port-Trunking zur Bündelung zur Verfügung. Alternativ kann auch ein USB-Laufwerk oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung an einen der bis zu fünf USB-Ports (je nach Modell USB 2.0 oder 3.0) an Front- und Rückseite angeschlossen werden. Zusätzlich unterstützen die neuen TeraStation-Modelle Replication kombiniert mit Failover für erhöhte Verfügbarkeit bei System- oder Netzwerkausfällen, so dass im Ernstfall eine zweite angeschlossene TeraStation für die erste übernehmen kann, bis hin zur Übernahme der MAC-Adresse.

Für den Datenzugriff von unterwegs bieten alle NAS einen eingebauten FTP-Server und Webzugang sowie Apps für Android, iOS und Windows Phone 7. Ebenfalls integriert ist Unterstützung für Active Directory, NFS, SMB, optionale Festplattenverschlüsselung und IP-Kameras. Ein überarbeitetes Web-Interface soll eine einfache Administrierbarkeit gewährleisten. Den TeraStations liegen zehn Lizenzen von Novabackup Professional bei, das für eine schnelle und komfortable Einrichtung der Backup-Routine sorgen soll.

Die neuen TeraStation-Modelle sind voraussichtlich ab dem zweiten Quartal immer komplett bestückt als Desktop-Version oder als 4-Bay- und 12-Bay-Rackmount (1 HE) im Handel erhältlich. Preise will Buffalo zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Garantie beträgt drei Jahre.

Themenseiten: Buffalo, CeBIT, Hardware, Messe, Networking, Netzwerk, Storage

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