Bundesforschungsministerium kündigt CeBIT-Innovationspreis an

Er wird 2013 das erste Mal vergeben. Einsendeschluss für die erste Phase ist der 22. Juni. Gefragt sind neue Ideen und Lösungen für die digitale Welt in drei Kategorien: Hardware, Software und Methoden.

Gemeinsam mit der Deutschen Messe AG will das Bundesministerium für Bildung und Forschung im kommenden Jahr einen „CeBIT Innovation Award – Competition for Creative Technologies and Solutions“ vergeben. Prämiert werden sollen Ideen und Lösungen für die digitale Welt, „die sich durch einfache intuitive Bedienbarkeit und innovative Interaktion auszeichnen“. Ziel ist es demnach, Entwicklung und Gestaltung von IT-Systemen zu fördern und das vorhandene Potenzial auszubauen.

Forschungsministerin Annette Schavan (Bild: BMBF)
Forschungsministerin Annette Schavan (Bild: BMBF)

„Viele gute Ideen für neue IT-Anwendungen kommen aus Deutschland“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. „Neue Interaktionsformen mit Hard- und Software sollen Spaß und Neugierde wecken, einen Computer zu nutzen. Intelligente, einfache und intuitive Computernutzung sollte ein Qualitätsmerkmal für IT-Systeme aus Deutschland werden.“

Der Wettbewerb richtet sich nach Angaben der Veranstalter an Informatiker, aber auch an Spezialisten aus Computergrafik, Datenfusion, Design oder Usability Labs. Dabei ist eine Zusammenarbeit von Forschern mit Unternehmen ausdrücklich erwünscht.

Gesucht sind Beiträge in drei Kategorien: Hardware, Software und Methoden. Nachwuchsforscher und -entwickler, die in einem Unternehmen, an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung arbeiten, können ihre Ideen einreichen. Einsendeschluss für die erste Auswahlrunde ist der 22. Juni 2012.

In der zweiten Phase entwickeln die Teilnehmer aus ihren Ideen Exponate, die erneut eine Jury bewertet. Drei Gewinner werden zur CeBIT 2013 prämiert und ihre Exponate ausgestellt. Kriterien sind Innovationshöhe, gestalterische Leistung, Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit sowie die Darstellbarkeit im Messekontext. Der erste Platz ist mit 50.000 Euro dotiert, Platz zwei und drei mit 30.000 respektive 20.000 Euro.

Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Messe entscheiden mit Unterstützung einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft über die Vergabe der Preise. Noch stehen die Juroren nicht fest; ihre Namen werden aber auf der Website des Wettbewerbs bekannt gegeben.

Themenseiten: BMBF, Business, CeBIT, Forschung, Messe

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