CeBIT: Fujitsu zeigt Ultrabook-Prototyp für Business-Kunden

Das Magnesiumgehäuse hat eine maximale Bauhöhe von 1,6 Zentimetern. LTE, WLAN und Bluetooth sind an Bord. Zudem verfügt das nicht näher spezifizierte Lifebook-Modell über Fujitsus Diebstahlsicherung und ein TP-Modul.

Fujitsu hat auf der CeBIT in Hannover einen Ultrabook-Prototypen vorgestellt, der für Geschäftskunden gedacht ist. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um einen Neuzugang der Produktreihe Lifebook. Auf der Technikmesse ist der Hersteller in Halle 2 und Halle 15 vertreten.

Auf der CeBIT ist nur ein nicht näher spezifizierter Lifebook-Prototyp zu sehen (Bild: Fujitsu).
Auf der CeBIT ist nur ein nicht näher spezifizierter Lifebook-Prototyp zu sehen (Bild: Fujitsu).

Nach Unternehmensangaben werden die Ultrabook-Modelle mit Magnesiumgehäuse eine maximale Bauhöhe von 1,6 Zentimetern haben und weniger als 1,5 Kilogramm wiegen. Das rahmenlose Display misst wahlweise 13,3 oder 14 Zoll in der Diagonale. LTE, WLAN und Bluetooth sind an Bord. Ein Fingerabdruck-Scanner, Fujitsu Advanced Theft Protection (ATP) sowie ein TP-Modul sind ebenfalls verfügbar.

An Anschlüssen besitzt der Prototyp nach Angaben von Engadget zwei USB-3.0-Ports und einen USB 2.0, einen Ethernet-Steckplatz, einen SD-Karten-Slot, eine HDMI-Schnittstelle sowie eine Klinkenbuchse für Kopfhörer. Darüber hinaus ist eine Webcam integriert.

Preise hat Fujitsu noch nicht genannt, Berichten zufolge wird das Ultrabook aber „nicht unter 1000 Euro“ kosten. Laut Hersteller kommt das Gerät im Frühsommer auf den Markt.

Bisher zielen Ultrabooks mit ihren meist spiegelnden Bildschirmen hauptsächlich auf Privatnutzer ab. Einzig Hewlett-Packard richtet sich bisher mit dem HP Folio 13 ausdrücklich an Unternehmen. Tatsächlich nachvollziehbar ist das allerdings nicht: Zwar verfügt das Folio 13 über einen TPM-Chip und eine eingebaute Ethernet-Schnittstelle, es hat aber weder Fingerabdruckscanner noch Docking-Anschluss. Auch Intels vPro wird nicht unterstützt. Zudem besitzt es ebenfalls einen spiegelnden Bildschirm.

Bisher haben nur Samsung und Toshiba Ultrabooks mit mattem Display auf den Markt gebracht. Das Toshiba Satellite Z830 ist seit vergangenem November zu haben. Samsung hat indes auf der CES in Las Vegas Mitte Januar ein 13-Zoll-Gerät mit entspiegeltem Screen und einem 1,6 GHz schnellen Intel-Prozessor des Typs Core i5-2467M und 4 GByte DDR3-RAM in der Basiskonfiguration vorgestellt.

Ebenfalls auf der CES kündigte Lenovo ein ThinkPad-Ultrabook mit 14 Zoll Diagonale an: das T430u. Die Preise starten bei 850 Dollar. Auf den Markt kommt das Gerät allerdings voraussichtlich erst im dritten Quartal 2012.

Themenseiten: CeBIT, Fujitsu, Hardware, Messe, Notebook, Ultrabook

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