CeBIT: GMX und Web.de präsentieren Client für De-Mail

Er befindet sich noch in einer Testphase. Eine Integration in die gewohnte Nutzeroberfläche soll die Bedienung vereinfachen. Kunden stehen zwei Versandoptionen zur Verfügung: De-Mail und De-Mail Einschreiben.

Die zu United Internet gehörigen E-Mail-Anbieter GMX und Web.de haben auf der CeBIT in Hannover ihren De-Mail-Client vorgestellt. Durch eine Integration in die gewohnte Nutzeroberfläche soll er hohen Bedienkomfort bieten, wie die Unternehmen mitteilten. Noch befindet sich der Client in einer Betaphase.

De-Mail

Loggt sich ein Nutzer in sein E-Mail-Konto ein, wird er demnach sofort über eingegangene De-Mails informiert. Nach Eingabe einer weiteren PIN lassen sich rechtssichere Nachrichten abrufen und verschicken.

Für den Versand bieten GMX und Web.de zwei Optionen an: De-Mail sowie De-Mail Einschreiben. Letztere Variante enthält eine elektronisch signierte Versandbestätigung des Versenderproviders sowie eine Eingangsbestätigung des Empfangsproviders. So soll sich einwandfrei nachweisen lassen, dass eine Nachricht nicht nur verschickt wurde, sondern auch beim Empfänger eingegangen ist.

Über den Standardversand hinaus stellen die Mailprovider Anwendern einen „persönlichen und vertraulichen Versand“ zur Verfügung. Dieser gewährt nach Unternehmensangaben mittels zusätzlicher Verwendung einer mobilen TAN oder des elektronischen Personalausweises einen höheren Schutz. Preise nennen sie allerdings noch nicht.

Laut United Internet haben sich bisher rund 900.000 Nutzer von GMX und Web.de eine De-Mail-Adresse gesichert. Im zweiten Quartal will das Unternehmen mit der eindeutigen Identifizierung der Anwender beginnen. Eine breite Markteinführung ist für das zweite Halbjahr 2012 geplant.

Wie Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich mitteilt, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Deutsche Telekom, T-Systems und Mentana-Claimsoft als erste De-Mail-Anbieter in Deutschland zugelassen. United Internet befindet sich dagegen derzeit noch im Zulassungsverfahren.

„De-Mail wurde auf Initiative des Bundesinnenministeriums entwickelt, um den elektronischen Nachrichtenverkehr um wichtige Sicherheitsmerkmale zu ergänzen, die der herkömmlichen E-Mail fehlen“, sagte Friedrich auf der CeBIT. „Mit der heutigen Zulassung der drei ersten De-Mail-Anbieter sind wesentliche Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass die neuen De-Mail-Dienste bald flächendeckend verfügbar sind.“

Auf der CeBIT sind GMX und Web.de gemeinsam mit den anderen Anbietern von De-Mail am Stand des Bundesinnenministeriums vertreten. Dieser befindet sich in Halle 7 und hat die Nummer B40.

Themenseiten: CeBIT, E-Mail, GMX, Internet, Kommunikation, Messen, Telekommunikation, United Internet, Web.de

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