AMD veräußert restliche Anteile an Globalfoundries

Mit der Übernahme der ausstehenden 8,8 Prozent durch den arabischen Investor ATIC ist die Chipfertigung drei Jahre nach ihrer Auslagerung unabhängig. AMD bleibt aber ein wichtiger Partner. Zudem setzt Globalfoundries auf ARM-Chips.

AMD hat seine verbleibenden Anteile (8,8 Prozent) an Globalfoundries an den arabischen Joint-Venture-Partner Advanced Technology Investment Company (ATIC) verkauft. Damit kann die Chipfertigung drei Jahre nach der Auslagerung ab sofort unabhängig vom ehemaligen Mutterkonzern agieren.

Die neue Fab 8 im US-Bundesstaat New York (Bild: Globalfoundries)
Die neue Fab 8 im US-Bundesstaat New York (Bild: Globalfoundries)

Zugleich haben Globalfoundries und AMD einen neuen Wafer-Zuliefervertrag ausgehandelt, der ihre strategische Partnerschaft stärkt. So wird AMD auch weiterhin zu den wichtigsten Kunden des Chipfertigers gehören.

2011 hat Globalfoundries nach eigenen Angaben AMD allein mit High-K-Metal-Gate-Wafer mit 32 Nanometern Strukturbreite versorgt. Seit Januar produziere die Fab 8 in Malta, New York, zudem erste Testmuster im Rahmen einer Vereinbarung mit IBM.

Ebenfalls im Januar hatte Globalfoundries angekündigt, in diesem Jahr über 3 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen in Dresden, New York und Singapur zu investieren. Mit der Produktion ARM-basierter Chips will es sich ein zweites Standbein aufbauen.

ATIC aus dem Emirat Abu Dhabi hatte 2008 große Anteile an AMDs Chipfertigung erworben. Unter dem Namen Globalfoundries wurde der Bereich dann im März 2009 aus dem Prozessorhersteller ausgegliedert.

Themenseiten: AMD, ATIC, Business, Globalfoundries, Prozessoren, Übernahmen

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