Apple aktualisiert EFI-Update für iMacs mit Radeon-Grafik noch einmal

Das Update soll Probleme mit einfrierenden System beheben. Die Firmware ist für die Grafikkarten einiger iMacs bestimmt. Sie war vergangenen August schon einmal korrigiert worden - aber offenbar unzureichend.

In der letzten Woche hat Apple eine Reihe von Softwareupdates für verschiedene Mac-Systeme veröffentlicht. Darunter befinden sich Updates für die Onboard-EFI-Firmware, die Probleme mit einfrierenden Systemen beheben sollen, die auf keinerlei Eingaben mehr reagieren. Probleme scheint es unter anderem mit dem Booten per Netzwerk und HDCP-konformen Monitoren zu geben.

Warnhinweis bei iMacs, die das Update nicht benötigen (Screenshot: ZDNet)
Warnhinweis bei iMacs, die das Update nicht benötigen (Screenshot: ZDNet)

Die Firmware ist für die Grafikkarten einige iMac-Konfigurationen bestimmt und durch kleine Downloads mit einem ROM-Flasher für Radeon-GPUs zu bekommen. Apple erwähnt keine Details über bestimmte Probleme, die damit angesprochen werden sollen, und gibt nur an, dass die Aktualisierung das mögliche Einfrieren von Systemen vermeiden soll.

Eine frühere Version des Updates wurde bereits im letzten August freigegeben, aber Apple hat es offenbar noch einmal aktualisiert. Das alte wie das neue Update kommen mit der gleichen Beschreibung als Version 3.0, obwohl das neue Update am 29. Februar 2012 erschienen ist.

Apple informiert nicht darüber, welche Systeme die Aktualisierung betrifft. Ob sie auf das eigene System anzuwenden ist, lässt sich herausfinden über die Option „Softwareaktualisierung“ im Apple-Menü, die den Patch in diesem Fall aufführt. Er ist auch als Download von einer eigenen Webseite für „iMac Graphic FW Update 3.0“ zu beziehen. Sollte ein System die Software nicht benötigen, gibt sie nach dem Öffnen die Meldung aus, dass sie auf diesem System nicht unterstützt wird.

Wie stets bei Firmware-Updates ist eine vorherige Datensicherung anzuraten, um danach genau den Anweisungen auf dem Bildschirm zu folgen. Der Computer sollte an eine verlässliche Stromquelle angeschlossen sein und der Aktualisierungsvorgang nicht unterbrochen werden. Nicht ungewöhnlich bei Firmware-Updates sind auch mehrere automatische Neustarts vor dem erfolgreichen Abschluss.

[mit Material von Topher Kessler, News.com]

Themenseiten: Apple, Software, macOS

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