Freenet beendet 2011 mit 144 Millionen Euro Gewinn

Das entspricht einem Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Umsatz und bereinigtes EBITDA sind hingegen leicht rückläufig. Dennoch wurden die eigenen Erwartungen übertroffen. Aktionäre sollen eine Dividende von 1 Euro je Aktie erhalten.

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Freenet hat seine vorläufige Bilanz für das Gesamtjahr 2011 veröffentlicht. Demnach konnte der Büdelsdorfer Telekommunikationskonzern sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 144 Millionen Euro steigern. Der Umsatz ging hingegen von 3,34 auf 3,22 Milliarden Euro zurück.

Auch der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (recurring EBITDA) sank im Jahresvergleich leicht, von 366,5 auf 360,3 Millionen Euro. Unter Einbeziehung der restrukturierungsbedingten Einmaleffekte wuchs das Konzern-EBITDA jedoch von 334,9 auf 337,4 Millionen Euro. Der Free Cashflow belief sich auf 241 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2010 um 93,7 Millionen Euro auf 529,4 Millionen Euro.

Damit hat das Unternehmen seine im November nochmals erhöhte Prognose teilweise übertroffen. Damals war man von einem recurring EBITDA von 355 Millionen Euro und etwas über 230 Millionen Euro Free Cashflow ausgegangen.

„Mit einem sehr erfolgreichen Tarifportfolio und tollen Angeboten ist es uns gelungen, unser Geschäft 2011 deutlich besser zu entwickeln als ursprünglich erwartet. In allen Vertriebslinien waren wir erfolgreich, und Bausteine wie die exklusive Kooperation mit Gravis im Bereich der Apple-Geräte lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken“, kommentierte Freenet-Vorstand Christoph Vilanek die vorläufigen Geschäftszahlen.

Das Unternehmen will seine Aktionäre mit einer Dividende für das Geschäftsjahr 2011 an seinem Erfolg teilhaben lassen. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat die Zahlung von 1 Euro je Stückaktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 53,1 Prozent des Free Cashflow.

Für das laufende und das kommende Geschäftsjahr erwartet Freenet eine Stabilisierung des Konzernumsatzes auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. EBITDA und Free Cashflow sollen in beiden Jahren bei 340 respektive 240 Millionen Euro liegen. Außerdem geht das Unternehmen für 2012 von einer stabilen Kundenbasis aus und rechnet für 2013 mit einem leichten Wachstum.

Die Börse nahm die Jahreszahlen und den Ausblick positiv auf: Der Aktienkurs des im Xetra gelisteten Telekommunikationskonzerns stieg bis 12.50 Uhr um über neun Prozent auf 11,11 Euro.

Themenseiten: Business, Freenet, Quartalszahlen

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