Blackberry Playbook OS 2.0 erscheint angeblich am 21. Februar

Das Update liefert native E-Mail-, Kalender- und Kontakte-Anwendungen. Blackberry Messenger ist aber weiterhin nicht integriert. Um ihn zu nutzen müssen Anwender das Tablet mit ihrem Smartphone verbinden.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Research In Motion kommende Woche das erste große Betriebssystem-Update für das Blackberry Playbook veröffentlichen. So will etwa der Blog N4BB von einer Quelle erfahren haben, dass Dienstag, der 21. Februar, als Release-Tag für die langersehnte OS-Version 2.0 vorgesehen ist.

Der kanadische Blog Mobile Syrup hat zudem einen für kommende Woche geltenden Werbeprospekt der Elektromarktkette Best Buy entdeckt, in dem das RIM-Tablet mit Blackberry Playbook OS 2.0 beworben wird. Für einen Release in der kommenden Woche spricht auch, dass seit Dienstag Version 7 der Blackberry-Client-Software für Desktops verfügbar ist. Sie wird voraussichtlich von Playbook-Besitzern benötigt, die ihr Tablet auf OS 2.0 aktualisieren wollen, indem sie es mit ihrem Computer verbinden.

Die Gerüchte decken sich mit der Ankündigung von RIMs zuständigen Vizepräsidenten David J. Smith vom Oktober 2011, dass Blackberry Playbook OS 2.0 im Februar erscheinen wird – fast ein Jahr nach dem US-Marktstart des Tablets. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hatte RIM vergangenen Monat Details zum kommenden Betriebssystem-Update genannt.

Demnach liefert es eine native E-Mail-Anwendung, die in der ersten Ausgabe des QNX-basierten OS aus Sicherheitsgründen noch fehlte. Sie bietet einen einheitlichen Posteingang für alle eingericheteten E-Mail-Konten und integriert Nachrichten aus Sozialen Netzen wie LinkedIn oder Twitter. Ein Texteditor ermöglicht die Formatierung neuer E-Mails. Unter anderem können Schriftart und Textfarbe verändert sowie Listen angelegt werden. Auch gibt es eine Autokorrektur und Tastaturkürzel.

Neu ist zudem eine native Kalenderanwendung, mit der sich nicht nur Termine anlegen, sondern auch Online-Kalender abonnieren lassen. Zur besseren Übersicht wird die Größe der Datumsanzeige im Kalender automatisch an die Zahl der Termine an einem Tag angepasst. Nutzer können so leicht feststellen, wann sie die meisten Termine haben.

Mit einer ebenfalls neuen Kontakte-App lassen sich Profilinformationen mit verbundenen LinkedIn- und Twitter-Konten synchronisieren. Die Anwendung ist ebenfalls mit dem Kalender verknüpft. Wird ein Termin geändert, erhalten die betroffenen Kontakte automatisch eine Benachrichtigung.

Die Integration von Blackberry Messenger (BBM) hat RIM hingegen auf ein späteres Betriebssystem-Update verschoben. Bis dahin können Smartphone-Besitzer weiterhin das Programm Blackberry Bridge für einen sicheren Zugang zu BBM auf dem Playbook nutzen.

RIM hofft mit Blackberry Playbook OS 2.0 neue Interessenten für sein Tablet gewinnen zu können, das sich bisher nur schleppend verkauft. Zuletzt senkte der Hersteller den Preis für alle Varianten einheitlich auf 299 Dollar.

Themenseiten: Betriebssystem, E-Mail, Hardware, Mobile, RIM, Research In Motion, Software, Tablet

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