Kodaks Bildsensor-Spin-off nennt sich künftig Truesense

So hatte zuvor eine Sensorreihe geheißen. CEO Chris McNiffe stellt die Loslösung von Kodak als positiv für Angestellte und Kunden dar. Truesense Imaging gehört seit November dem Investor Platinum Equity.

Die vom insolventen Konzern Eastman Kodak vergangenen Oktober verkaufte Einheit für Bildsensoren hat einen neuen Namen bekommen. Er lautet Truesense Imaging, wie der Käufer Platinum Equity jetzt ankündigt.

Logo von Truesense

Das Unternehmen hat Bildsensoren für industrielle und professionelle Lösungen im Angebot, also für High-End-Fotoapparate und Videokameras mit hoher Bildfrequenz. Der Name war zuvor schon für eine Reihe von Sensoren genutzt worden.

„Als unabhängige Firma haben wir jetzt eine glänzende Gelegenheit, unsere Position als Marktführer auszubauen, in neue Märkte hineinzuwachsen und Anwendungen zu erstellen, die von unserer Kernkompetenz bei Imaging-Techniken profitieren“, sagt der CEO des neuen Unternehmens, Chris McNiffe. Er war bei Kodak schon General Manager für das Geschäft mit Bildsensoren gewesen. „Für unser Geschäft, unsere Angestellten und natürlich für unsere Kunden ist das ein sehr positiver Schritt.“

Kodak hatte den Trend zur Digitalisierung der Fotografie zu spät aufgegriffen. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens versucht es, sich durch einen Verkauf seiner Patente zu sanieren. Außerdem verklagt es Samsung, Apple, HTC und Fujifilm – wohl auch, um den Wert seiner Patente unter Beweis zu stellen.

Themenseiten: Business, Eastman Kodak, Patente, Truesense

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