Smartphone-Markt: Apple übernimmt Spitzenposition von Samsung

Mit 25 Prozent Marktanteil liegt Apple jetzt knapp in Führung. Samsung sicherte sich im vierten Quartal einen Anteil von 21,7 Prozent. Nokias Anteil sinkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent.

Apple hat laut Juniper Research dank des iPhone 4S im vierten Quartal mehr Smartphones verkauft als Samsung und vom koreanischen Rivalen die Führung im Smartphone-Markt übernommen. Insgesamt fanden zwischen Oktober und Dezember 37 Millionen iPhones einen Käufer, was einem Marktanteil von 25 Prozent entspricht.

Die Auslieferung des iPhone 4S beginnt am 14. Oktober (Bild: Apple).

Samsung erreichte aufgrund einer hohen Nachfrage nach seinen Galaxy-Handys einen Anteil von 21,7 Prozent. Im Vorjahresquartal waren es noch 4,7 Prozent.

Seinen Erfolg hat Apple aber nicht nur dem jüngsten iPhone zu verdanken, von dem es allein in den ersten drei Tagen nach Marktstart 4 Millionen Stück verkauft hatte. Auch die älteren iPhone-Modelle, die zu günstigeren Preisen angeboten werden, hätten Apple dabei geholfen, Samsung zu überholen, so Juniper. Mit dieser Preisstrategie trete Apple gegen Samsungs Premium- und Standard-Smartphones an.

„Der Umfang von Samsungs Produktpalette sättigt den Markt“, wird Juniper-Analyst Daniel Ashdown in einer Pressemeldung zitiert. „Apple musste auf Produkte wie das Galaxy Ace reagieren, um die Wahrnehmung seiner Marke zu erhalten.“ Apple gibt das iPhone 4 und das iPhone 3G S derzeit zusammen mit einem Mobilfunkvertrag mit zwei Jahren Laufzeit für 99 Dollar beziehungsweise kostenlos ab.

Auch andere Analysten sehen Apple im vierten Quartal vor Samsung. Strategy Analytics bescheinigte Apple kürzlich einen Marktanteil von 23,9 Prozent. Allerdings lag Samsung mit 23,5 Prozent den Zahlen zufolge fast gleichauf. Im Gesamtjahr 2011 konnte Samsung jedoch mehr Smartphones absetzen als Apple.

Von den weiteren Top-5-Anbietern konnte laut Juniper lediglich HTC seine Verkaufszahlen im vierten Quartal steigern. Insgesamt lieferten die Taiwaner demnach 12,1 Millionen Smartphones aus. Research In Motion setzte mit 14,4 Millionen Blackberry-Geräten fast genauso viele Einheiten ab wie im Vorjahreszeitraum. Nokia, das mit Microsofts Windows Phone um seine Position im Smartphone-Markt kämpft, verlor im Dezemberquartal rund 31 Prozent.

Insgesamt wurden im Oktober und Dezember weltweit 149 Millionen Smartphones verkauft. Im Kalenderjahr 2011 waren es 470 Millionen Geräte.

Themenseiten: Apple, Business, HTC, Juniper Research, Marktforschung, Mobile, Nokia, RIM, Samsung, Smartphone, iPhone

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