Google-Studie: Smartphones setzen sich weltweit durch

Ihre Nutzung nimmt insbesondere in USA und Westeuropa zu. Der Umstieg von Feature Phones auf Smartphones beschleunigt sich. Über Smartphones erfolgen zunehmend auch tägliche Internetzugriffe.

Die Nutzung von Smartphones nimmt weltweit rasch zu, insbesondere in den USA und Westeuropa. Diese Schlussfolgerung zieht Google aus einer Studie, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos MediaCT Germany durchgeführt hat. „Die Verbraucher steigen ganz klar von Feature Phones auf Smartphones um“, lautet das Fazit von Nicole Leverich, bei Google für den Verkauf mobiler Werbung verantwortlich.

Smartphone-Verbreitung: Deutschland verbucht die größten Zuwächse bei den Internet-Zugriffen (Bild: Google).
Smartphone-Verbreitung: Deutschland verbucht die größten Zuwächse bei den Internet-Zugriffen (Bild: Google).

Die Studie (PDF) basiert auf Umfragen, die in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Japan durchgeführt wurden. In diesen Ländern hat man jeweils 2000 Teilnehmer über 18 Jahren befragt, die repräsentativ für die Bevölkerung sind. Die ersten Befragungen erfolgten im Januar und Februar 2011, spätere im September und Oktober.

Der Trend zur Nutzung von Smartphones war in diesem Zeitraum in allen Ländern zu beobachten, am deutlichsten in Großbritannien mit einer Zunahme von 30 auf 45 Prozent der Bevölkerung. In den USA und Frankreich verfügen inzwischen 38 Prozent der Bevölkerung über Smartphones, in Deutschland 23 Prozent und in Japan 17 Prozent.

Dabei werden Smartphones auch zunehmend für den Internetzugang eingesetzt. Hier war in Deutschland die höchste Zunahme zu beobachten mit täglichen Zugriffen, die sich von 39 auf 49 Prozent steigerten. Japan liegt allerdings mit 88 Prozent täglichen Internetzugriffen per Smartphone noch immer deutlich vorn. Smartphone-Besitzer gehen jedoch weiterhin auch über ihre Computer online. In allen fünf Ländern erklärten rund 75 Prozent von ihnen, dass sie weiterhin täglich mit dem Computer auf das Internet zugreifen. Nutzer von Smartphones neigen zudem überdurchschnittlich oft dazu, zusätzlich ein Tablet als „vierten Bildschirm“ einzusetzen.

Schon Ende November hatte Nielsen mit ähnlichen Zahlen über die zunehmende Akzeptanz von Smartphones im US-Markt berichtet. Nach den Erhebungen der Marktforscher nutzten bereits 44 Prozent der US-Mobilfunkkunden ein Smartphone. Von denjenigen, die im dritten Quartal 2011 ein Mobiltelefon kauften, entschieden sich 56 Prozent für ein Smartphone.

Themenseiten: Business, Google, Marktforschung, Mobil, Mobile, Smartphone

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