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  1. R. Müller
    Jan 25 - 22:01

    Anonymität schützt Meinungsfreiheit
    Bei einer Klarnamenspflicht und auch noch eine leicht einsehbare Zusammenstellung was jemand wann geschrieben hat, kann man halt öfters mal zu einigen Themen nicht mehr das schreiben, was man schreiben will, ohne Konsequnezen befürchten zu müssen. Das ist auch ein Grund warum ich Facebook und auch manche andere „sozialen“ Netzwerke so kritisch sehe.

  2. Hartmann, M.
    Apr 08 - 23:05

    Diffamierung “Menschenschinder, Ausbeuter, Sklavenhalter” bei Facebook KEIN Kündigungsgrund
    Die Diffamierung des Arbeitgebers als “Menschenschinder, Ausbeuter, Sklavenhalter” bei Facebook ist KEIN Kündigungsgrund.

    Urteil des Arbeitsgericht Bochum:

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/chef-fuehlt-sich-von-azubi-auf-facebook-verunglimpft-id6530788.html

    • Dr. Nils Helmke
      Okt 29 - 13:03

      Die Diffamierung des Arbeitgebers auf Facebook mit folgenden Worten: „Arbeitgeber: Menschenschinder & Ausbeuter; Leibeigener – Bochum; dämliche Scheiße für Mindestlohn -20% erledigen“ berechtigt zur fristlosen Kündigung. Das Urteil des Arbeitsgerichts Bochum (Aktenzeichen 3 Ca 1283/11) wurde im Rahmen der Berufung, durch die höhere Instanz des Landesarbeitsgerichts Hamm (Aktenzeichen 3 Sa 644/12) aufgehoben. Das LAG Hamm entschied letztlich, dass die fristlose Kündigung rechtens war. Die Revision wurde nicht zugelassen.
      Das Urteil bestätigt die größtenteils restriktive Rechtsprechung zu Arbeitgeberbeleidigungen auf Facebook und zeigt nochmals auf, dass soziale Netzwerke ungeeignet sind – ohne Konsequenzen – über Arbeitgeber, Kollegen oder Kunden herzuziehen.

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