Microsofts SQL Server 2012 kommt am 7. März

Laut einer Ankündigung wird die Software unter anderem große Datenmengen verwalten können. Zudem liefert Microsoft neue Werkzeuge zur Datenvisualisierung. Es gibt drei Editionen: Enterprise, Business Intelligence und Standard.

Microsoft hat einen Termin für SQL Server 2012 genannt: Es wird die Software am 7. März veröffentlichen. Darauf deutet ein Contdown auf der Website von SQL Server hin, der die Tage, Stunden und Minuten zum Webcast herunterzählt, in dem der Start verkündet werden wird.

SQL Server kommt am 7. März

Vergangenen Herbst hatte Microsofts Leiter der Sparte Server und Tools, Satya Nadella, bekannt gegeben, dass SQL Server 2012 (Codename „Denali“) Anfang 2012 auf den Markt kommen werde. Den letzten öffentlichen Testbuild lieferte Microsoft im November 2011 aus.

Gemeinhin bedeutet ein Launchtermin von Microsoft nicht, dass ein Produkt auch für Kunden verfügbar ist. Eine fertige Version (Release to Manufacturing, RTM) wird manchmal auch erst nach einem Produktstart bereitgestellt. Im Fall von SQL Server 2008 R2 dagegen war der RTM schon einen Monat vor der allgemeinen Verfügbarkeit fertig.

Microsoft zufolge wird es am 7. März unter anderem um Big Data, die Verarbeitung von komplexen Ereignissen mit StreamInsight und neue Werkzeuge zu Datenvisualisierung und Analyse gehen. Preise und Lizenzoptionen für SQL Server 2012 hatte der Softwareanbieter schon Anfang November genannt. Demnach gibt es drei Hauptversionen: Enterprise, Business Intelligence und Standard. Zusätzlich stellt Microsoft einzelne Client-Access-Lizenzen (CALs) für 209 Dollar zur Verfügung.

Die Enterprise-Version rechnet Microsoft mit 6874 Dollar pro Rechenkern ab. Die Variante Business Intelligence kostet 8592 Dollar je Server, CALs müssen hier aber extra erworben werden. Bei der Standard-Ausgabe können sich Kunden entscheiden, ob sie 1793 Dollar pro Kern oder 898 Dollar pro Server zahlen möchten.

Je nach Edition rechnet Microsoft pro Kern oder pro Server ab (Bild: Microsoft).
Je nach Edition rechnet Microsoft pro Kern oder pro Server ab (Bild: Microsoft).

Themenseiten: Big Data, Business Intelligence, Microsoft, SQL, Servers, Software, Windows Server 2012

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