Kingston bringt SandForce-SSDs mit bis zu 535 MByte/s Leserate

Die Modellreihe SSDNow V+200 kommt mit Kapazitäten von 60 bis 480 GByte. Sie bietet ein 6-GBit/s-SATA-Interface, Wear Leveling und TRIM-Unterstützung. Die Online-Preise liegen je nach Modell zwischen 90 und 640 Euro.

Kingston hat sein Solid-State-Drive-Portfolio um die Serie SSDNow V+200 erweitert. Die 2,5-Zoll-Laufwerke verfügen über eine 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle und einen SandForce-Controller, der Native Command Queuing, RAID und den TRIM-Befehl von Windows 7 unterstützt.

Die sequentiellen Transferraten gibt der Hersteller im SATA-3-Betrieb mit 535 MByte/s beim Lesen und bis zu 480 MByte/s beim Schreiben an. Damit arbeiten die V+200-Modelle mehr als doppelt so schnell wie die der Vorgängerserie V+100 mit Toshiba-Controller und SATA-2-Interface. Selbst an einer 3-GBit/s-Schnittstelle angeschlossen, sollen sie die V+100-Reihe noch um 50 MByte/s im Lesebetrieb und um 80 MByte/s im Schreibmodus übertreffen. Mit den teureren Enterprise-Laufwerken der KC100-Serie können sie aber nicht mithalten.

Die V+200-SSDs bieten bis zu 480 GByte Speicherplatz (Bild: Kingston).
Die V+200-SSDs bieten bis zu 480 GByte Speicherplatz (Bild: Kingston).

Die Performance beim Verarbeiten von 4-KByte-Blöcken schwankt je nach Speichergröße: Das Einstiegsmodell mit 60 GByte schafft laut Hersteller bis zu 85.000 Eingabebefehle pro Sekunde (IOPS) im Lesebetrieb (Random Read) und maximal 60.000 IOPS im Schreibmodus (Random Write). Die Werte der größten Version mit 480 GByte liegen bei 75.000 und 34.000 IOPS. Dauerhaft sollen die Laufwerke je nach Kapazität zwischen 12.000 und 43.000 IOPS beim Lesen und zwischen 30.000 und 47.000 IOPS beim Schreiben erreichen.

Die verwendete Wear-Leveling-Technik sorgt in Kombination mit den Sandforce-Technologien DuraWrite und Raise (Redundant Array of Independent Silicon Elements) für sicheren Datentransfer und lange Lebensdauer. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) ist mit einer Million Stunden spezifiziert. Die Schwingungsfestigkeit der 9,5 Millimeter dicken und 115 Gramm schweren Laufwerke liegt im Betrieb bei 2,17 G. Die SSDs verbrauchen typischerweise rund 3,2 Watt beim Schreiben und knapp 0,6 Watt im Leerlauf.

Kingston plant zunächst Modelle mit 60, 90, 120, 240 und 480 GByte Speicherkapazität. Die Online-Preise liegen etwa zwischen 90 und 640 Euro. Alternativ sind die Laufwerke gegen Aufpreis auch als Upgrade-Kit mit 3,5-Zoll-Einbaurahmen, Befestigungsmaterial und Kabeln erhältlich. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre, inklusive kostenlosem 24/7-Support.

Themenseiten: Hardware, Kingston, SSD, Storage

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