Bericht: Displayfertigung für iPad 3 zieht an

Angeblich produzieren Sharp und LG Display dieses Quartal schon sechs bis sieben Millionen Bildschirme mit 2048 mal 1536 Bildpunkten Auflösung. Samsung ist nicht involviert. Die Ankündigung des Gerät soll Anfang Februar erfolgen.

Einem Bericht zufolge haben Sharp und LG Display die Produktion von Displays für Apples kommendes Tablet iPad 3 angekurbelt. Digitimes zufolge stellen sie in den nächsten zweieinhalb Monaten sechs bis sieben Millionen Bildschirme her. Im zweiten Quartal soll die Fertigung dann auf zehn Millionen steigen. Es handelt sich demnach um QXGA-Bildschirme mit 2048 mal 1536 Bildpunkten Auflösung und einer Diagonale von 9,7 Zoll.

iPad-Display (Bild: Apple)

Gleichzeitig verringert Apple angeblich die Produktion von iPad-2-Bildschirmen auf sieben bis acht Millionen im ersten Kalendervierteljahr. Im letzten Quartal 2011 waren davon noch zehn Millionen hergestellt worden. Das bedeutet aber auch, dass das Vorgängermodell mit niedrigerer Auflösung noch eine Weile im Handel bleiben wird – möglicherweise zu einem geringeren Preis als bisher.

Der Artikel von Digitimes widerspricht einem Bericht der koreanischen Site Electronic Times Internet News von vergangener Woche. Dort waren ähnliche Zahlen genannt worden, allerdings sei Sharp aus dem Rennen. Die hochauflösenden iPad-3-Bildschirme würden ausschließlich von LG Display und Samsung gefertigt. Digitimes dagegen verliert kein Wort über Samsung, das weltweit im Rahmen von mehr als einem Dutzend Rechtsstreitigkeiten mit Apple vor Gericht steht.

Die offizielle Vorstellung der dritten Generation von Apples Tablet könnte früher als bisher erwartet kommen, wenn man dem japanischen Blog Macotakara glaubt. Der spricht von einer Veranstaltung „Anfang Februar“, die ein Zulieferer und eine Quelle in den USA angekündigt hätten. Das iPad 2 war am 2. März 2011 vorgestellt worden, der jährliche Termin würde sich also um einen Monat nach vorn verschieben. Andererseits ging das iPad 2 schon am 11. März 2011 in den Verkauf. Das erste iPad dagegen hatte Apple am 27. Januar 2010 vorgestellt, aber erst ab 3. April 2010 verkauft.

Auch bei den jüngsten iPhones (Modell 4S) lag der Verkaufsstart etwa zehn Tage hinter der offiziellen Ankündigung, beim iPhone 4 vergingen etwa zwei Wochen. Allerdings gehen manche Beobachter davon aus, dass ein regelmäßig früh im Jahr vorgestelltes neues iPad-Modell Apples Weihnachtsgeschäft negativ beeinflussen würde. Viele Kunden könnten in Erwartung des Updates auf eine Anschaffung im Dezember verzichten.

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