Bundesinnenministerium ist mit IT-Investitionsprogramm zufrieden

Rund 800 Unternehmen sollen von den Aufträgen der 371 Projekte profitiert haben. Insgesamt rund 477 Millionen Euro hat der Bund in die Modernisierung seiner IT gesteckt. Das Programm ging am 31. Dezember planmäßig zu Ende.

Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, die IT-Beauftragte der Bundesregierung, hat eine positive Bilanz über das IT-Investitionsprogramm gezogen. Es sei eine „richtige und wirksame Maßnahme“ gewesen.

Nach Angaben der Bundesregierung haben rund 800 Unternehmen von Aufträgen der insgesamt 371 Projekte profitiert. In allen Bundesressorts und 60 Geschäftsbereichsbehörden wurden 476,8 Millionen Euro in die Modernisierung der IT des Bundes investiert. Rogall-Grothe: „Dadurch konnten vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Den Erfolg des Programms sieht Rogall-Grothe vor allem in der guten Zusammenarbeit mit den Ressorts und den übergreifenden Steuerungsstrukturen: „Die zu Beginn vereinbarten Steuerungsmechanismen mit zentralem Programmmanagement und dezentraler Projektumsetzung sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ressorts waren der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung.“

Das IT-Investitionsprogramm konzentrierte sich auf die Bereiche IT-Sicherheit, IT-Organisation des Bundes, Green-IT sowie Zukunftsfähigkeit durch Innovationen. Es war eine Art Abwrackprämie für die ITK-Industrie und ging am 31. Dezember nach knapp drei Jahren Laufzeit planmäßig zu Ende.

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