HP bringt Laserdrucker mit 3D-Scan-Funktion für 349 Euro

Die Aufnahmen macht eine 8-Megapixel-Kamera an einem Arm über dem Gerät. Aufnahmen lassen sich ohne angeschlossenen PC erstellen. Das 16 Schwarzweißseiten pro Minute druckende Gerät kommt im Februar in den Handel.

Hewlett-Packard hat den „TopShot Laserjet Pro M275“ angekündigt. Die auffälligste Besonderheit des Farblaserdruckers ist seine Scanfunktion: Er kann damit auch Bilder dreidimensionaler Objekte erstellen. Dazu hat HP den sonst auf der Oberseite befindlichen automatischen Dokumenteneinzug durch eine Scan-Schale ersetzt sowie einen Arm mit einer 8-Megapixel-Kamera hinzugefügt.

Mittels der Kamera werden sowohl Dokumente als auch Objekte in der Scan-Schale erfasst. Dazu erstellt die Kamera sechs Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen. Aus ihnen wird das Bild errechnet. Dieses lässt sich sofort ausdrucken, mit HPs mitgelieferter Software grundlegend bearbeiten, als PDF, JPEG oder PNG abspeichern sowie über Apps direkt ins Internet hochladen.

Der HP TopShot Laserjet Pro M275 macht auch 3D-Scans (Bild: HP).
Der HP TopShot Laserjet Pro M275 macht auch 3D-Scans (Bild: HP).

Durch die Bedienführung auf dem 8,9 Zentimeter großen Touchscreen-Display ist das auch ohne angeschlossenen PC möglich. Über das Bedienfeld lassen sich mit einer Berührung auch Ausdrucke anstoßen oder auf schon von anderen HP-Druckgeräten bekannte Apps zugreifen. Außerdem ist auch der TopShot Laserjet Pro M275 mit HPs E-Print-Technologie ausgerüstet. Mit ihr können Nutzer Druckaufträge per Mail an das Gerät schicken. Via AirPrint lassen sich Druckjobs zudem per iPad, iPhone oder iPod Touch senden.

Der M275 druckt 16 Seiten pro Minute in Schwarzweiß und 4 in Farbe bei einer Auflösung von 600 mal 600 dpi, die sich mit HP ImageREt 2400 verbessern lässt. Dieses Mehrschicht-Druckverfahren erlaubt Farblaserdrucke mit 2400 dpi. Es kombiniert dazu bis zu vier Farben pro Punkt und steuert die verwendete Tonermenge. Papier im Format von 76 mal 127 bis 216 mal 356 Millimeter kommt aus einem bis zu 150 Blatt fassenden Fach im Boden des Druckers. Die erste Seite liegt nach 16 Sekunden im Ausgabefach (bei Schwarzweißdruck).

Der Stromverbrauch beim Druck beträgt laut Hersteller bei 310 Watt, im Bereitschaftsmodus bei 10,8 Watt und im Energiesparmodus bei 5,1 Watt. Ausgeschaltet zieht das Gerät noch 0,3 Watt. Eine Tonerkassette kostet zwischen 55 Euro (schwarz) und 59,50 Euro (Cyan, Gelb und Magenta). Das Gerät arbeitet mit den gängigen Windows-Betriebssystemen, Mac OS X 10.5 sowie mehreren Linux-Distributionen. Der HP TopShot LaserJet Pro M275 ist in Deutschland voraussichtlich ab Februar 2012 zum empfohlenen Verkaufspreis von 349 Euro im Handel.

Themenseiten: Drucker, HP, Hardware

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