Google liefert stärker personalisierte Suchergebnisse

Eingeloggte Anwender können etwa Bilder in Picasa und Google+-Einträge ihrer Freunde sehen. Autocomplete erkennt auch die Namen von Freunden in Google+. Ein Klick lässt Nutzer zwischen personalisierter und Standardsuche wechseln.

Google hat seine Suchergebnisse stärker personalisiert. Unter anderem macht es Bilder in Picasa sowie Google+-Einträge leichter auffindbar. Ausprobieren lässt sich die neue Suche nur, wenn ein Nutzer in sein Google-Konto eingeloggt ist. Ein Google+-Profil benötigt er dagegen nicht.

Die Funktion nennt der Suchanbieter „Search plus Your World“, wie Google-Mitarbeiter Amit Singhal in einem Blogeintrag festhält. Sie integriert nicht nur persönliche Resultate, sondern auch Profile von Freunden und interessanten Personen sowie Google+-Seiten.

Ein Klick lässt Nutzer zwischen der personalisierten und der Standardansicht wechseln (Bild: Google).
Ein Klick lässt Nutzer zwischen der personalisierten und der Standardansicht wechseln (Bild: Google).

Persönliche Resultate lassen sich mit einem Klick auf ein Symbol über den Suchergebnissen integrieren. Wenn etwa ein Freund auf Google+ zu einem Suchbegriff etwas gepostet hat, wird sein Eintrag in den Resultaten angezeigt. Tippt man den Namen eines Freundes ein, erkennt ihn die Funktion Autovervollständigen und liefert einen Link auf dessen Google+-Profil.

Je nach Suchwort zeigt die personalisierte Google-Suche passende Google+-Seiten und Profile von Prominenten an, denen Nutzer mit wenigen Klicks folgen können. Sowohl die Suchergebnisse als auch die privaten Inhalte werden dabei per SSL verschlüsselt. Persönliche Resultate markiert Google mit Hinweisen – etwa „öffentlich“, „eingeschränkt“ oder „nur du“. Wer die normale Google-Suche nutzen möchte, kann mit einem Klick auf ein Erdkugelsymbol dazu wechseln.

Google rollt die Funktion in den kommenden Tagen für Anwender aus, die eingeloggt sind und die englische Version der Suche nutzen. Ob der Suchanbieter das Feature auch für andere seiner Produkte freigeben will – etwa für Google Mail, Kalender oder Google Apps -, ist unklar. Gegenüber CNET.com waren Vertreter des Unternehmens zu keiner Auskunft bereit.

Themenseiten: Google, Internet, Picasa, Suchmaschine

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