Spendenaufruf: Wikipedia erhält 20 Millionen Dollar

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Wikipedia hat in der Weihnachtszeit 20 Millionen Dollar (circa 15 Millionen Euro) an Spenden erhalten. Nach Angaben von Pressechef Jimmy Wales war es der erfolgreichste Spendenaufruf in der Geschichte der gemeinnützigen Wikimedia Foundation, der Mutter der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

“Die Zahl der Spender hat sich seit 2008 verzehnfacht, während die Einnahmen von 4,5 auf 20 Millionen Dollar gestiegen sind”, schreibt Wales in einem Blogbeitrag.

Die diesjährigen Spenden verwendet die Stiftung für den Kauf von Server und anderer Hardware. Zudem wird damit die Entwicklung neuer Funktionen und der Ausbau mobiler Dienste finanziert. Ein Teil des Geldes fließt auch in Projekte sowie in die Unterstützung der großen weltweiten Community. Die Wikimedia Foundation plant für 2011/12 Ausgaben in Höhe von 28,3 Millionen Dollar. Die größten Einnahmen verzeichnet die Stiftung im Rahmen der jährlichen Spendenkampagne in der Weihnachtszeit.

Mit über 20 Millionen Artikeln in 282 Sprachen ist Wikipedia die größte Enzyklopädie in der Geschichte der Menschheit. Mehr als 100.000 Freiwillige arbeiten an dem Lexikon und seiner zehn Schwester-Projekte wie Wikimedia Commons, Wikibooks und Wiktionary. Jeden Monat greifen 470 Millionen Besucher auf die Inhalte zu. Am 15. Januar 2012 feiert das Online-Lexikon seinen 11. Geburtstag.

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Spendenaufruf: Wikipedia erhält 20 Millionen Dollar

  • Am 21. Dezember 2012 um 01:12 von Robert

    Ich finde diese Spendenaufrufe erbärmlich. Wenn man kein Geld hat, um eine Webseite zu finanzieren, dann soll man es lassen. Informationen kriegt man auch anderswo. Ewig das Betteln um Geld! Es nervt irgendwie!

    • Am 3. Januar 2013 um 07:39 von raus

      Ich finde solche Kommentare erbärmlich. Wenn man zeigt, dass man sich nicht eine Sekunde lang mit dem Problem befasst hat, sollte man das Kommentareverfassen hierüber vielleicht lassen. Substanzlose seichte Meinungen bekommen wir auch anderswo.

      • Am 14. November 2014 um 02:56 von Nicht Wales

        was nichts an der Tatsache ändert das diese Spendenaurufe in ihrer Höhe trotzdem nerven. Dann sollen sie doch Werbung schalten, oder behaupten “Sie” das sie spenden dafür? Wenn ja, können Sie das beweisen? Und warum müssen 200 Leute plötzlich hauptamtlich für diesen Förderverein arbeiten und dabei werden 4 Millionen verbraten nur für “Verwaltungskosten” und “Schwesternprojekte”? Man kann nicht überprüfen wohin die Gelder fliesen sondern muss sich auf Aussagen verlassen, hier ist der Missbrauch dann ja schon fast vorprogrammiert. Klar Wikipedia ist nicht das schlechteste und bestimmt in seiner Art exestentiell für viele Menschen, aber diese Spendennerverei und rotzfreche Bettelei nervt nicht nur mich! Es gibt andere Wege soetwas zu finanzieren!

        Von daher kann Ich Ihre Aussage die sich im Ton meines Erachtens vergreift und sehr arrogant und abschätzig gegenüber dem Kritiker (der nicht ganz so wortgewandt ist wie Sie) herrüberkommt. Ich habe auch Abitur, müssen Sie Ihres heraushängen lassen? Lassen Sie andere Mitmenschen auch in Ihrer Meinung existieren, und sei sie noch so “seicht”. Denn im Kern gebe Ich dem Kommentar Verfasser von oben recht “es nervt” jedes Jahr aufs Neue. Und jedes jahr werden knapp 20 Millionen (für was?) rausgeblasen. Wie wärs mal mit 20 Millionen für “SOS Kinderdorf” das ist mal eine Institution wo ich weiss wohin meine Spende geht und das sie einem Menschen direkt hilft! Wikipedia – guter Zweck – Aber Dreiste Spendenabzocke.

        So jetzt Sie wieder?

        • Am 14. November 2014 um 10:16 von Wenn...

          … Wenn man von etwas genervt ist, sollte man es einfach ignorieren. Wer nicht spenden will, sollte es einfach lassen. Fairerweise sollte er dann aber auch Wikipedia nicht mehr nutzen, zumindest nicht regelmäßig.

          Einfach grundlos zu kritisieren hilft nicht weiter. Die Spendenaufrufe haben ihren Sinn, den jeder bei Wikipedia nachlesen kann. Werbung wäre m.E. jedenfalls absoluter Unsinn, was hat Werbung in einem Lexikon zu suchen?

          Würdest Du Dich auch über Spendenaufrufe des DRK oder Uniceff aufregen? Sollen die doch Werbung schalten? Nein? Also.

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