GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren

GEMA-Blogger Franco Walther schreibt in einem Kommentar zu einem ZDNet-Artikel, man sei für die Sperren zahlreicher Musikvideos auf YouTube gar nicht verantwortlich. Doch die Fakten sprechen gegen diese abenteuerliche Theorie.

Vor ein paar Tagen habe ich über nützliche Plug-ins für Webbrowser berichtet. Darunter befand sich auch Stealthy, ein Add-on, das anonyme Proxy-Server im Ausland benutzt. Es dient zum einen dazu, sich anonym im Internet zu bewegen, da es die eigene IP-Adresse verschleiert, zum anderen glaubt die besuchte Website, dass man sich in einem anderen Land befindet.

Das ist praktisch, wenn man auf YouTube den allseits beliebten Satz "Dieses Video ist Deutschland nicht verfügbar…" lesen muss. Bisher war es recht umständlich, einen anonymen Proxy zu finden. Mit Stealthy hat man nur noch ein Symbol im Browser, das man mit einem Klick auf Grün (On) oder Rot (Off) schaltet.

Der völlig untaugliche Versuch, das Internet in lauter digitale DDRs aufzuteilen, ist bisher immer gescheitert.
Der völlig untaugliche Versuch, das Internet in lauter digitale DDRs aufzuteilen, ist bisher immer gescheitert.

Der GEMA hat dieser Beitrag offensichtlich nicht gefallen. GEMA-Blogger Franco Walther spart in einem Kommentar nicht mit Kritik. Er behauptet allen Ernstes, man sei für die Sperren nicht verantwortlich.

Da muss Google wohl lügen, wenn das ungeliebte Bild auf der YouTube-Seite erscheint. Sicherlich hat jemand anderes die Sperre veranlasst. Aber die üblichen Verdächtigen für Internetzensur scheiden diesmal aus: Der "lupenreine Demokrat" Wladimir Putin zensiert bestenfalls unwahre Videos über angebliche Wahlfälschungen und Zensursula wurde ins Arbeitsministerium versetzt. Es bleibt nur die GEMA als Übeltäter.

Natürlich ist alles eine Frage der Sichtweise: Schließlich hätte Google nur den übertriebenen Geldforderungen der GEMA nachgeben müssen und schon könnten Nutzer in Deutschland alle YouTube-Videos auch ohne Stealthy anschauen.

Wie viel Geld die GEMA von Google verlangt, ist aufgrund einer Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) nicht genau bekannt. Spreeblick-Macher Johnny Haeusler, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um einen Ausgleich zwischen der GEMA und Google bemüht und eine baldige Einigung anmahnt, hat Gerüchte gehört, dass etwa 2000 Euro pro eine Million Abrufe gefordert werden.

Darauf kann sich Google gar nicht einlassen. Erstens würde Google damit fast das Zwanzigfache zahlen müssen, was Verwertungsgesellschaften in anderen Ländern bekommen. In Großbritannien etwa hat sich Google mit dem dortigen GEMA-Pendant PRS auf durchschnittlich 118,50 Euro geeinigt.

Zweitens stehen den Forderungen der GEMA laut Spreeblick-Schätzungen nur etwa 5000 Euro Werbeeinnahmen gegenüber. Damit müsste Google 40 Prozent seiner Einnahmen an die GEMA abführen. YouTube wäre in Deutschland dazu verdammt, Verluste einzufahren.

VEVO bietet auf YouTube aktuelle Chart-Hits in der HD-Qualität 1080p an. In Deutschland zensiert die GEMA die Videos (Screenshot: ZDNet).
VEVO bietet auf YouTube aktuelle Chart-Hits in der HD-Qualität 1080p an. In Deutschland zensiert die GEMA die Videos (Screenshot: ZDNet).

Google ist bekanntermaßen kein armes Unternehmen, aber die YouTube-Plattform ist bei weitem nicht so profitabel wie das Suchgeschäft. Ob und wie viel Google an YouTube verdient, hält das Unternehmen geheim. Bekannt ist lediglich eine Aussage von Eric Schmidt aus dem Jahr 2009, dass man vermutlich "demnächst" die Gewinnschwelle erreichen werde.

Analysten schätzen, dass YouTube weltweit etwa 1,6 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet. Spekulationen, ob das für einen wirtschaftlichen Betrieb der Plattform reicht, geben sie nicht ab.

Man kann aber davon ausgehen, dass selbst 500 Euro (10 Prozent der Werbeeinnahmen) den Video-Dienst auf absehbare Zeit zu einen negativen Deckungsbeitrag verdammen würde. Die GEMA rechnet vor, dass es für einen Urheber nicht hinnehmbar sei, für eine Million Abrufe nur einmalig 118,50 Euro zu bekommen, während Google 5000 Euro kassiere.

Allerdings muss ein Künstler nicht von 118,50 Euro pro komponiertem Song leben, schließlich verdient er auch an jeder leeren verkauften Speicherkarte und jedem USB-Stick sowie an jedem unbespieltem DVD- und Blue-ray-Rohling. Ganz nebenbei gibt es auch noch Tantiemen für CD-Verkäufe und legale MP3-Downloads sowie zahllose weitere Einnahmequellen.

Google kann von den 5000 Euro Werbeeinnahmen hingegen nur einen Bruchteil als Gewinn verbuchen, denn es muss den Betrieb von YouTube bezahlen. Das sind gigantische Beträge. Man darf die Kosten für Video-Hosting nicht mit einer Blogger-Website vergleichen. Die 720p-Version des Videos "LMFAO – Party Rock Anthem ft. Lauren Bennett, GoonRock" (in Deutschland nur mit Stealthy sichtbar) hat 127.069.715 Bytes. Das entspricht etwa sechs vollgepackten Aktenschränken an Text. So viel Speicherplatz wie ein einziges HD-Musikvideo braucht, werden die meisten Blogger in ihrem ganzen Leben mit Text nicht vollschreiben.

Um so ein Video auf hunderten Servern mit entsprechender Bandbreite vorhalten zu können, damit es tausende von Usern gleichzeitig ansehen können, muss eine extrem aufwändige Infrastruktur betrieben werden. Geht man von einer Bitrate von 3,2 MBit/s mit Protokolloverhead aus, ist für nur ein Video 3,2 GBit/s Bandbreite erforderlich, damit es 1024 User gleichzeitig in HD und Echtzeit anschauen können. In nur sechs Minuten und 15 Sekunden werden 151,47 GByte an Traffic erzeugt.

Die GEMA muss einsehen, dass mit Musikvideos auf YouTube derzeit keine großen Gewinne zu erzielen sind. Dementsprechend muss sie sich mit Beträgen in derselben Größenordnung wie in anderen Ländern zufriedengeben. Das muss nicht heißen, dass die GEMA und damit die Urheber nicht später mehr verdienen sollen, falls die Werbeeinnahmen steigen. Entweder koppelt man den Tarif an die tatsächlichen Werbeminuten für Musikvideos oder man einigt sich nur für einen kurzen Zeitraum, etwa ein Jahr, und verhandelt danach neu.

Letzteres dürfte das Sinnvollste sein, denn der Musikmarkt verändert sich in rasantem Tempo. Eine Vereinbarung für 10 Jahre oder länger ist zwar für die GEMA bequem, aber in einer sich immer schneller verändernden Welt muss sich auch eine Pseudo-Behörde, die glaubt, sie wäre eine Art Finanzamt im Musikmarkt, ständig neuen Gegebenheiten anpassen.

Sollte die GEMA sich nicht bewegen und ähnliche Tarife wie in anderen Ländern akzeptieren, muss man die Institution als Ganzes in Frage stellen. Das Zwanzigfache der international üblichen Abgaben muss Google nicht hinnehmen. Generell stellt sich die Frage, ob es noch zeitgemäß ist, nationale Verwertungsgesellschaften mit dem Einzug der Abgaben für Künstler zu beauftragen. Im Internet ist es sinnvoller, die Dinge global zu regeln.

Den Nutzern kann es im Endeffekt egal sein. Mit einem Dienst wie Stealthy ist das Problem aus Sicht der Anwender erledigt. Sollte sich ein Rechtsstreit über viele Jahre hinziehen, erhalten die Künstler in diesem Zeitraum halt gar keine Vergütung. Wenn das Verfahren nach 10 Jahren beim europäischen Gerichtshof landet, ist das, worüber heute gestritten wird, ohnehin aller Wahrscheinlichkeit nach obsolet.

Neueste Kommentare 

33 Kommentare zu GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren

  • Am 28. Dezember 2011 um 23:10 von Michael

    Top!
    Sehr treffend, schön und erklärend formuliert! Die Gema ist und bleibt eine lachnummer… Doch freue ich mich, wenn sie es zumindest mit 3-5 Jahren Verspätung schafft, music on demand Anbietern nachzukommen. Aber nur weil ich in Deutschland sonst keine andere Möglichkeit habe in einer modernen und für mich fairen (Kosten/Nutzen) Form werbefreie und selbst bestimmbare Musik zu konsumieren.

  • Am 28. Dezember 2011 um 23:14 von Max Lux

    Erst recherchieren, dann kommentieren!
    Bezahlt Euch Google dafür, das Ihr derartigen Unsinn verzapft? YouTube und Google führen geradezu einen Krieg gegen Urheber und Ihr macht Euch zum Erfüllungsgehilfen. Dann würde ich mich schon mal darauf vorbereiten, demnächst selbst zu singen. Professionelle Künstler können sich die Arbeit an Filmen und Musik demnächst womöglich nicht mehr leisten, während Google Milliarden scheffelt. Bravo!

    • Am 1. Januar 2012 um 17:34 von Gadget

      Heuchler! Wo bleiben deine – von ZDNet eingeforderten – genauen Recherchen, bevor Du "kommentierst"?!
      Bezahlt Dich die GEMA dafür, das Du derartigen Unsinn verzapft? Die GEMA führt geradezu einen Krieg gegen Google und YouTube und Du machst Dich zum Erfüllungsgehilfen. Dann würde ich mich schon mal darauf vorbereiten, demnächst selbst zu singen. Professionelle Künstler können sich die Arbeit an Filmen und Musik demnächst womöglich nicht mehr leisten, während die GEMA Milliarden scheffelt. Bravo!

  • Am 29. Dezember 2011 um 00:10 von jockel

    google erlöse sind noch niedriger
    habe die zahlen von Häusler noch nicht gelesen, aber ich komme aus der online werbung und bin sicher, dass Google niemals 5 EUR TKP für sein musikinventar auf youtube erlöst. viel weniger. was die forderung der Gema noch absurder macht.

  • Am 29. Dezember 2011 um 11:11 von christa

    Google bzw. Youtube hetzt Euch doch auf!
    Mich ärgert es auch, wenn ich ein Video einer Band nicht sehen kann … und ich kenne dieses schöne Infobild nur zu gut. Aber es ist volle Propaganda seitens Google, was hier und an vielen Stellen im Netzt abläuft. Google hat 2010 einen Gewinn von 2,5 Milliarden Dollar gemacht und hat 29 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr in der Tasche. Die niedrigen Lizenzen für die Musiker in anderen Ländern sind einfach Ausbeutung. So sehen das die Musiker dort. Und wenn die Technik des Streaming so teuer ist, dann sollte sich Google mal Rat beim Fraunhofer Institut holen und seine IT-Struktur ernsthaft überdenken.
    Lasst Euch doch nicht von einem US-IT-Konzern instrumentalisieren.
    Dass die GEMA reformiert werden muss ist klar. Es gibt dort viele Ungerechtigkeiten. Aber von den wichtigen Problemen dort, die Musiker haben spricht man ja nicht. Das läuft mir doch im ganzen Netz zu unsolidarisch. Die meisten Musiker sind keine Miliionäre, warum fallt ihr auch noch auf die Hollywood-Images rein?
    Und schaut doch mal auf der Site der Artists nach dem Video.

    • Am 29. Dezember 2011 um 11:52 von GeDevil

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      “Und schaut doch mal auf der Site der Artists nach dem Video.”

      Das habe ich und ich musste bei z.B. Evanescence feststellen, das selbst auf der Offiziellen Seite wo das Musik Video zum Song “What you Want” angeboten wird gesperrt ist, weil es auf YouTube gehostet wird.

      Vielleicht sollten sie ihre Denkweise einmal Grundlegend überdenken, antat mit so einer Abzock Gesellschaft zu Sympathisieren.

  • Am 29. Dezember 2011 um 11:22 von christa

    Sorry, die 2,5 Milliarden Dollar Gewinn …
    … von Google waren nur das letzte Quartal 2010. DIe Quartals-Netto-Gewinne (nur damit mal klar ist wer mit wem ein Problem hat):
    1. Quartal: 1,955 Milliarde US-Dollar
    2. Quartal: 1,640 Milliarde US-Dollar
    3. Quartal: 2,167 Milliarde US-Dollar
    4. Quartal: 2,543 Milliarde US-Dollar
    Das sind 8,305 Miiliarden Netto-Gewinn.
    Warum sollten Kreative auf Lizenzen verzichten?
    Wie gesagt, lasst Euch nicht von einem US-IT-Konzern instrumentalisieren.

    • Am 29. Dezember 2011 um 11:47 von GeDevil

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      Vielleicht sollten sie auch mal daran Denken, das Google nach wie vor in andere Dinge Investieren Muss und das auch Tut, siehe den Kauf von Motorola Mobility.

      Bitte versuchen sie nicht nur eine so eingeschrägte Sicht zu haben, sondern den Konzern und seine Ausgaben als Ganzes zu betrachten. Google fängt nicht bei YouTube und und hört dort auch wieder auf.

      • Am 29. Dezember 2011 um 13:40 von christa

        AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
        “Vielleicht sollten sie auch mal daran Denken, das Google nach wie vor in andere Dinge Investieren Muss und das auch Tut, siehe den Kauf von Motorola Mobility.”
        Was isn jetzt die Aussage? GeDevil.
        Soll das Konzept der Ausbeutung von Kreativen jetzt klasse sein? Und wir sollen für die Großmacht Google Verständnis haben? Oder ist das Zynismus …
        Bitte Klärung!
        Grundsätzlich muss doch langsam allen klar sein, dass die IT-Konzerne Alles als ihren Content zum niedrigsten Preis haben wollen. Ich find, wir haben uns lange genug das neoliberale Geschwätz à la FDP angehört, dass in den USA alles besser ist. Dort werden Kreative sehr oft gnadenlos ausgebeutet.
        Wenn Google versucht, alle Bücher der Welt ohne Lizensierung zu scannen, zahlt der Konzern auch drauf …. also was soll das Argument?
        Technik verbessern und mehr Tantiemen bezahlen. Das ist angesagt.
        Und ihr sollte nicht diesen neoliberalen Konzernen trauen.

        • Am 29. Dezember 2011 um 13:56 von GeDevil

          AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
          Ihre Antwort ist sehr Traurig, da ziemlich von Derealisierung Geprägt.

          Google beutet keinesfalls künstler aus, das Gegenteil ist der Fall, man ist durchaus Bereit zu zahlen, solange diese Forderungen auch Angemessen sind.

          Desweiteren Hört der Gehalt ihrer Argumentation bereits da auf, wo Artisten wie Evanescence ihre Videos Selber hochladen und zur Verfügung stellen und trotzdem dank der GEMA trotz der zur Verfügungstellung durch die Artisten Direkt nicht zugänglich sind.

          Ihre Denkweise ist wirklich leider sehr Realitätsfern und leider auch sehr von Falschen Tatsachen geprägt.

          Tatsache ist, die Artisten Stellen ihre Werke Selbst in die Plattform, wenn sie an irgend welchen gewinn beteiligt werden möchte, der Durch den Aufruf dieser Generiert werden könnte beteiligt werden wollte, ist dies duch einen einfachen Klick in den Einstellungen zu diesem Video möglich (Werbung Anzeigen z.B.)

          Es wäre sehr schön gewesen, wenn sie sich wenigstens informiert hätten, anstatt die falsche Propaganda der GEMA so einfach zu Schlucken.

          • Am 29. Dezember 2011 um 17:30 von christa

            AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
            Sorry, aber wir wollen doch nicht unhöflich werden … ;-)
            Ich vertrete keineswegs die Propaganda der GEMA, lieber GeDevil. Aber Sie vertreten hier leider deutlich die Interessen eines IT-Konzerns. Es gibt andere Wege eine IT-Infrastruktur für Fans und Künstler zu organisieren.
            > Die Abgaben in den sogenannten “andere Ländern ” sind nicht hoch genug.
            > Es wollen nicht alle Künstler von Werbung profitieren.
            > Was ist das für ein Kunst- und Demokratieverständnis, dass da aus Ihrer Anmerkung spricht. Ist die totale Kommerzialisierung Ihr Ziel ?(IT-Konzerne)
            > Mein Informationstand ist durchaus fundiert und ich lerne natürlich gerne dazu.
            > Und obwohl ich die GEMA aus Sicht des Musikers in vielen Punkten kritisiere und auch gerichtliche Schritte gegen die Missstände in der GEMA unterstütze, ist die Existenz einer Tantiemenverwaltungsstelle wohl notwendig. Diese sollte (wie bei der GEMA) auch Zusatzrenten für sozial schwache Künstler und Jugendförderung usw. leisten können.
            > Ich muss Ihnen eben widersprechen: Ja, als GEMA-Kritikerin sage ich, die Lizenzen von YT bzw. Google sind nicht hoch genug. Der Maßstab der ausländischen Gesellschaften greift als Argument überhaupt nicht. Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die sich von hemmungsloser Ausbeutung nährt und noch nicht einmal eine Krankenkasse für alle Bürger hat. Recherchieren Sie doch einmal, wie es in den englischen und amerikanischen Gesellschaften aussieht. Die Haltung der IT-Konzerne entspricht dieser Weltanschauung.

      • Am 30. Dezember 2011 um 10:10 von nnoiz

        AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
        >Bitte versuchen sie nicht nur eine so eingeschrägte Sicht zu haben, sondern den Konzern und seine Ausgaben als Ganzes zu betrachten. Google fängt nicht bei YouTube und und hört dort auch wieder auf<

        vielleicht sollten sie diesen grossmut einem amerikanischen kommerziellen unternehmen gegenüber auch mal bei der GEMA aufbringen. es gibt so zb eine GEMAsozialkasse für in not geratene komponiszen im alter…und die GEMA ist eine verein von komponisten, keine behörde

    • Am 4. Januar 2012 um 11:22 von disi

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      Das sind 8,305 Miiliarden Netto-Gewinn.

      Ich glaub man sollte dabei auch mal differenzieren. Google ist in ziemlich vielen Bereichen tätig und macht dort Gewinne. Suchmaschine, Werbung, Apps (an Unternehmen), Android OS, Patente und vieles vieles mehr.

      Daher würde ich das mal nicht so schlimm werten vorallem wenn man weiss das die GEZ in Deutschland 7,5 Milliarden Euro in 2010 eingenommen hat.

      Das relativiert das ganze dann doch ziemlich.

  • Am 29. Dezember 2011 um 11:40 von Franco Walther, GEMA

    Hallo Herr Hochstätter,
    ja, ich behaupte tatsächlich “allen Ernstes”, dass die GEMA für die Sperren nicht verantwortlich ist. Warum? Ganz einfach. Erstens müsste YouTube das gesamte von der GEMA vertretene Repertoire blockieren, wenn dem so wäre. Aber tut YouTube das? Nein, bei weitem nicht. Zweitens sperrt nicht nur YT Videos, Labels und andere Rechteinhaber können das ebenfalls – und tun das auch.
    Interessante Links hierzu:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,804186,00.html und http://fastvoice.net/2011/12/07/sonnenallee-auf-youtube-das-sperrungs-marchen/

    Was die Urheber in Frankreich oder dem Vereinigten Königreich von YouTube bekommen und warum eine Einigung momentan so schwierig ist, können Sie hier nachlesen:
    https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf

    In einem Punkt gebe ich Ihnen allerdings Recht: Google ist kein armes Unternehmen. Es wäre nur gerecht, wenn auch die Urheber, mit deren Werken Umsatz gemacht wird, angemessen beteiligt werden – so wie die Majorlabels schon seit längerer Zeit.

    Übrigens könnte YouTube, um die Inhalte legal nutzen zu können, auch eine Hinterlegung vornehmen, wie sie klassisch nach dem Urheberrechtswahrnehmungsgesetz vorgesehen ist – und hätte damit sofort eine Lizenz. Die GEMA kann und darf nämlich die Rechte gar nicht verweigern (Kontrahierungszwang).

    Beste Grüße,
    Franco Walther

    • Am 29. Dezember 2011 um 11:56 von GeDevil

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      Tut mir sehr leid, aber das ist wirklich eine Dreiste Aussage von ihnen um völlig überzogene Forderungen zu Rechtfertigen.

      Ich wünschte es wäre möglich die GEMA auf die Kosten für ein VPN Abonnement welches ich dank ihrer Organisation zwangsweise benötige zu verklagen.

      Das inzwischen selbst die Artisten UND die Labels lautstark gegen ihre beharrliche und überzogenen Forderungen protestieren ist ihnen wohl absichtlich Entgangen…

    • Am 29. Dezember 2011 um 12:43 von Christoph H. Hochstätter

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      Sicherlich ist Google kein armes Unternehmen. Aber deswegen ist es trotzdem falsch, den Gesamtgewinn von Google als Grundlage für eine Urhebervergütung heranzuziehen, nach dem Motto “Die können es sich doch leisten”.

      Allein aus Wettbewerbsgründen darf man einzig und allein den Gewinn, den Google mit YouTube erwirtschaftet, heranziehen. Andere Video-Plattformen, die kein milliardenschweres Suchmaschinengeschäft in der Hinterhand haben, können es sich nämlich nicht leisten, ihre Plattform zu subventionieren.

      Würde Google strategisch darauf setzen, mit den Gewinnen aus anderen Geschäftsbereichen YouTube zu subventionieren, hätten andere Videoplattformen keine Chance, da die mit der GEMA ausgehandelten Tarife von diesen Plattformen nicht gezahlt werden können.

      Und dass YouTube signifikant mehr an die GEMA abführen muss als andere, ist nicht einzusehen.

      Wenn etwa Microsoft seine Marktmacht bei Betriebssystemen ausnutzt, um seine eignen Browser oder Medienplayer als Standard durchszusetzen, schreitet die EU ein und gibt vor, dass der Benutzer bei der Installation den Browser auswählen kann, damit andere Hersteller von Browsern und Medienplayern nicht benachteiligt werden. Dasselbe wäre es, wenn Google seine Gewinne mit Werbung auf der Suchmaschine dazu nutzt, um andere Videoplattformen aus dem Markt zu drängen.

      Man muss die Tatsache akzeptieren, dass YouTubes Beitrag zum Gesamtgewinn von Google derzeit gering ist, sofern er überhaupt positiv ist. Dementsprechend muss auch die GEMA zur Zeit Tarife in ähnlicher Höhe wie sie mit der PRS und der SACEM ausgehandelt wurden.

      Das muss nicht auf ewig so bleiben. Sollten in den kommenden Jahren mehr Einkünfte erzielt werden, müssen auch die Urheber stärker daran beteiligt werden.

      Dass Google und nicht die GEMA für die Sperren wegen des vielzitierten “Kontrahierungszwang” verantwortlich sei, ist wenig nachvollziehbar. Wie jeder Jura-Student im ersten Semester weiß, ist ein Kontrahierungszwang allein völlig bedeutungslos, wenn nicht die Bedingungen festgelegt sind, unter denen ein Vertragsabschluss zustande kommen muss.

      Dazu vielleicht ein Beispiel aus einem anderen Bereich, der relativ bekannt ist. Viele private Krankenversicherungen schließen mit Firmen ein Abkommen über vergünstigte Tarife mit Kontrahierungszwang ab. Ein Mitarbeiter, der lebenslang teure Medikamente (z.B. wg. Diabetes, MS oder ähnliches) einnehmen muss, wird dann aber staunen, dass die Krankenversicherung ihn zwar nicht wie üblich ablehnt, aber er dafür mehrere Tausend Euro pro Monat zusätzlich zahlen soll. Der Kontrahierungszwang, der als Vorteil vermarktet wird, ist realistisch gesehen gar keiner.

      Das gleiche gilt analog, wenn die GEMA nach Urheberrechtswahrnehmungsgesetz eine Hinterlegung vorschlägt. Dann wären von Google zunächst die völlig überzogenen Gebühren zu entrichten. Das nützt aber beiden Seiten nichts, wenn keine Einigung zustande kommt und ein jahrzehntelanger Rechtsstreit ausgetragen wird.

      In diesem Fall ergäbe sich lediglich der Unterschied, dass die GEMA versuchen würde den Rechtsstreit möglichst lange herauszuziehen, was jetzt wohl von Google (angebliche Krankheit des Anwalts) so betrieben wird.

      Den Kontrahierungszwang als Beweis dafür anzuführen, dass Google die Schuld trägt, ist allerdings weit hergeholt, denn die Bedingungen, unter denen die “erzwungene Kontrahierung” zustande kommt, ist von Google zurecht abzulehnen.

      • Am 29. Dezember 2011 um 14:17 von christa

        AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
        Warum sollen Kreative eigentlich einen IT-Konzern subventiomieren? Warum ist Youtube, wenn das Geschäftsmodell nicht funktioniert, nicht so ehrlich und verlangt einen Monatsfee von – sagen wir mal – 1 Dollar?
        Bei der Zahl an Usern kann das doch schon aussreichen, um unsere europäische (nocht neoliberale) Auffassung von Bezahlung der Künstler zu realisieren … aber:
        Wenn wir einen Zugang zu einem Videostreamingdienst ohne Online-Bezahlsystem haben wollen, sollten wir in Europa einen eigenen Dienst schaffen und den durch Geräteabgaben finanzieren. Werbefrei. Und für uns.
        Mit einer zusätzlichen Selbstkontrolle auch durch User.
        Allerdings müssen wir dafür noch ein wenig aufgeklärter
        und demokratrischer in unseren Köpfen werden!

      • Am 29. Dezember 2011 um 17:04 von Franco Walther, GEMA

        AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
        Hallo Herr Hochstätter,

        der Gesamtgewinn von Google wird selbstverständlich *nicht* als Grundlage für eine Vergütung der Urheber herangezogen. Für die GEMA ist YouTube zunächst ein Unternehmen von vielen, weshalb wir uns eben nicht an YT orientieren, wenn ein Tarif in diesem Bereich entwickelt wird. Tarife werden in der Regel mit Gesamtvertragspartnern wie dem BITKOM ausgehandelt – so geschehen übrigens erst vor Kurzem (war ja auch bei ZDNet zu lesen). Für unentgeltliche (bspw. werbefinanzierte) Portale haben wir erst kürzlich einen neuen Tarif veröffentlicht – auch hier verweise ich gerne auf ZDNet: http://www.zdnet.de/news/41558909/gema-veroeffentlicht-tarifbestimmungen-fuer-streamingdienste.htm

        Dass “YouTube signifikant mehr an die GEMA abführen muss als andere” ist Unsinn. Denn ein Tarif, der für alle – auch für die kleinen Anbieter – angemessen ist, sollte doch für den Marktführer erst recht angemessen sein, oder? Warum wir Regelungen wie bei PRS und SACEM nicht akzeptieren können, beschreibt der Artikel den ich in meinem letzten Kommentar verlinkt habe sehr gut.

        Und nochmal: Auch wenn sich YouTube – im Gegensatz zur Konkurrenz – den üblichen gesetzlichen Spielregeln wie Schiedsstellenverfahren und Hinterlegung verschließt, sind wir für die Sperrungen nicht verantwortlich – siehe die anderen beiden verlinkten Artikel aus meinem letzten Kommentar.

        In der ganzen Diskussion geht oft unter, dass die Urheber Anbietern wie YT ein hohes Gut zur Verfügung stellen, das seinen Wert hat. Was wären denn diese Dienste ohne Musik?

        Beste Grüße,
        Franco Walther

        • Am 29. Dezember 2011 um 20:26 von GeDevil

          AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
          Das kann ich ihnen als Leihe und Nutzer dieser Plattform gerne erklären, da sie es selber wohl nicht verstehen wollen.

          -> YouTube in seiner jetzigen Form für Nutzer mit Deutscher IP!

        • Am 29. Dezember 2011 um 21:33 von GeDevil

          AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
          Haben sie schon einmal einen Blick auf YouTube von einer Deutschen IP-Adresse aus geworfen?

          Das würde die Frage: “Was wären denn diese Dienste ohne Musik?” für sie beantworten…

        • Am 14. September 2013 um 08:25 von Niklas

          Lieber Herr GEMA Verantwortlicher. Es ist nicht googles Schuld, dass Deutschland gesetzeslage im Vergleich zum Rest der Welt so mafiös organisiert ist, dass sogar die Künstler selber für das Aufführen EIGENER Musik Gebühren abführen müssen. SIE sind schuld!

  • Am 29. Dezember 2011 um 12:25 von nnoiz

    GEMA artikel
    sorry, aber das ist der am schlechtesten recherchierte beitrag zu diesem thema den ich seit langem gelesen habe. die leerkassettenabgabe bzw die anderen pauschalabgaben auf leer cd`s und festplatten als ernsthafte einnahmequelle auch nur zu erwähnen ist wahnwitzig und zeugt von keiner grossen sachkompetenz. zdnet scheint jedenfalls auf der gehaltsliste von google zu stehen, anders ist dieser artikel und seine gebetsmühlenhaften wiederholungen von falschinformationen, was die sperrungen betifft, kaum zu erklären.
    nnoiz (gemamitglied und von tantiemenauschüttungen abhängig)

    • Am 1. Januar 2012 um 17:51 von Gadget

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      Leeres, anmaßendes Geblubbere nach GEMA-Gehirnwäsche! Von ZDNet Recherchen einfordern, aber selber keinen blassen Schimmer…lol
      Hier mal nachschauen und verblüfft und beschämt feststellen, dass rund 20% des Gewinns der GEMA aus dem Tonträger-Geschäft kommt: https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Publikationen/Geschaeftsbericht/geschaeftsbericht_2010.pdf
      Aber Hauptsache mal gespielte Empörung verbunden mit absoluter Ahnungslosigkeit raushängen lassen…

  • Am 29. Dezember 2011 um 13:01 von Florian Niefünd

    GEMA
    Wenn man mal überlegt das die Musiker jetzt seid 2009 keine Einnahmen mehr bekommen weil die GEMA sich querstellt… ist das schon doof!
    Eigentlich sollten die Musiker/ Plattenlabels da mal druck machen, den lieber diese 118,50 Euro als gar nichts!

    • Am 29. Dezember 2011 um 19:04 von nnoiz

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      arbeiten sie in ihren job auch nach dieser devise : “danke chef für die 2,50€ pro stunde, ist besser als gar nichts ??”
      es geht doch hier um halbwegs angemessene vergütungen…

      • Am 29. Dezember 2011 um 21:31 von GeDevil

        AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
        Korrekt! und die der GEMA sind schlicht und ergreifend Maßlos überzogen.

        • Am 30. Dezember 2011 um 10:16 von nnoiz

          AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
          der “normale fall” wie es sonst gehandhabt wurde ist die zahlung auf ein treuhandkonto. nach der erfolgreichen verhandlung wird dann der betrag angerechnet und erhöht bzw rückbezahlt.
          aber genau diese regelung wird von youtube boykottiert. (soweit ich weiss als einzige firma) so wurde es zb. bei den bitcom verhandlungen gemacht. wieso funktioniert das nicht bei youtube ??

  • Am 29. Dezember 2011 um 14:16 von neor

    naja…
    Moin,

    also meine Eintrag auf dem Blog der Gema seite wurde leider nicht freigeschaltet geschweige denn kommentiert.

    mich erinnert das ganze einfach nur an die kindergarten zeit oder grundschule… :)

    die gema muss alles kommentieren hier auf zdnet und weiß gott in ihrem blog
    sollen sie doch einfach abwarten und bloggen was allgemein das geworden ist.

    Nein wir sind nicht Schuld, die sind Schuld!
    Nein wir sind nicht Schuld, die sind Schuld!
    Nein wir sind nicht Schuld, die sind Schuld!
    Nein wir sind nicht Schuld, die sind Schuld!

    wie lange das jetzt schon geht… man man

    • Am 29. Dezember 2011 um 14:25 von neor

      AW: GEMA: Wir sind sind nicht Schuld an den YouTube-Sperren
      *mein Beitrag
      *was daraus geworden ist

  • Am 25. Januar 2012 um 16:46 von Musikus

    Ich weiß noch nicht, ob hier Birnen mit Äpfeln verglichen werden …
    … für den Fall, dass die Werbung in Deutschland das Zwanzigfache gegenüber anderen Ländern kostet, wäre es auch verständlich, wenn ein höherer Satz seitens der Gema verlangt wird. Die Zahl taucht nirgends auf – wäre aber für einen objektiven Bericht zwingend. Schließlich wird auf der Einnahmeseite (der Gema) nur von Deutschland gesprochen, auf der Einnahmeseite (von YouTube) jedoch weltweit.

    Ich bin weder pro noch contra gegenüber der Gema eingestellt; ich als Musiker möchte aber angemessen vergütet werden, wenn mit meiner Ware (was die Musik numal ist) ein Haufen (und zwar ein richtig großer Haufen) Geld verdient wird. Und da nicht alle Bands so ein funktionierendes Geschäftsmodell haben wie Metallica, Robbie Williams etc. gehts hier manchmal schlicht und einfach um die Existenz.

    … und aus meiner Sicht klingen 118 Euro für eine Million Aufrufe nicht wirklich fair. Ein Konzertveranstalter muss bei einem Konzert mit einer Million Gäste definitiv mehr als 118 Euro an die Gema abführen, und der hat auch gigantische Ausgaben (Bühnentechnik, Beschallungs- und Lichttechnik, Sicherheitsmaßnahmen, etc …). Im Vergleich zu Onlinemedien wie Spiegel und Konsorten kann man (nach einem Blick in die Mediadaten) ungefähr abschätzen, wieviel Wert eine Million Klicks in etwa hat – und die bekommen um ein Vielfaches mehr als 118 Euro …

    Fazit: Um eine realistische Einschätzung zu bekommen, muss transparent gemacht werden, was YouTube (und Gema) in Deutschland einnimmt und ausgibt. Es sei denn es geht nur um Stimmungsmache gegen eine der Seiten.

    In desem Sinne

  • Am 21. Oktober 2012 um 23:46 von andy

    Wo Sie recht haben, haben Sie recht, Herr Walther! Ich bin persönlich in der Tat der Ansicht, dass die GEMA den Hals nie vollkriegt mit ihren Gebührenforderungen, aber das sei hier mal nicht Hauptthema.

    Ich selbst bin ein großer Fan von älteren Soul- und Funkscheiben und ich muss sagen: SIE HABEN RECHT. Da dürfen wir nicht nur auf der GEMA allein herumtrampeln. Die Verse Music Group hat sich das Super-Label “Salsoul” unter den Nagel gerissen, und mahnt jetzt zehntausendfach User ab, die kostenlos Salsoul-Tracks in ihren “Videos” bereitstellen. Manche hatten 25 Funk-Stücke online; “nur” 2 davon waren von Salsoul. Was hat die VMG gemacht? Der Account wurde radikal stillgelegt MITSAMT der gar nicht angemahnten Stücke. Also auch eine Riesenmenge Freizeitarbeit des users VERNICHTET.
    O ja, es gibt nicht nur die GEMA.

  • Am 12. Januar 2013 um 04:09 von Andreas

    mal von der anderen Seite betrachtet. Unsere Unternehmen zahlen alle an die GEMA ohne Ausnahme. Nun kommen die Amis und denken wir etablieren mal ein Geschäftsmodell ohne die nationalen Gegebenheiten zu beachten. Weil wir die Größten sind zahlen wir eben nicht.
    Nun stellt sich heraus, dass das Geschäftsmodell unter den gegebenen Bedingungen nicht funktioniert und man macht diejenigen verantwortlich, die vorher nie gefragt wurden.
    Wer hier Geschäfte machen will soll doch gefälligst die Gepflogenheiten des Landes beachten.
    Wer das nicht will, soll doch auf seiner Seite des Teiches bleiben.

  • Am 23. Juli 2013 um 16:17 von Endless Mike

    Wieso schaffen es dann weitaus kleinere Portale wie myvideo, den Betrag zu zahlen, während google das nicht schafft, die armen Gewinnlosen? Weil es Blödsinn ist was google erzählt, dazu läuft mittlerweile ein Verläumdungsverfahren gegen google, wegen der Tafeln die behaupten, GEMA hätte gesperrt. Was sie nicht haben und auch nicht könnten (oder haben die etwa zugriff auf youtube server?)..

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