Adobe stopft kritische Löcher in Reader und Acrobat

Das Update steht bisher nur für Reader und Acrobat 9.x für Windows zur Verfügung. Reader X und Acrobat X sowie die Versionen für Mac OS X und Linux patcht Adobe im Januar. Sie sind durch ihre Sandbox-Technik geschützt.

Logo von Adobe

Adobe hat ein Sicherheitsupdate für Reader und Acrobat bereitgestellt. Wie angekündigt behebt es zwei Schwachstellen, die nach Unternehmensangaben schon für zielgerichtete Angriffe ausgenutzt werden. Ein Angreifer kann mittels manipulierter PDF-Dokumente einen Absturz der beiden Anwendungen auslösen und die Kontrolle über ein System übernehmen.

Die Anfälligkeiten stecken in Reader und Acrobat 10.1.1 oder früher unter Windows und Mac OS X sowie Reader 9.4.6 oder früher unter Windows, Mac OS X und Linux. Der Patch steht allerdings nur für Reader und Acrobat 9.x für Windows zur Verfügung. Er korrigiert Speicherfehler in den Komponenten U3D und PRC, die das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglichen.

Da der geschützte Modus von Reader X und Acrobat X die Ausführung eines Exploits für die beiden Lücken verhindere, sei ein Update erst für den nächsten monatlichen Patchday im Januar 2012 geplant, so Adobe. Gleiches gelte für Reader X und Acrobat X für Mac OS X sowie Reader 9.x für Linux. Für Linux- und Mac-OS-X-Nutzer sei das Risiko deutlich geringer als für Windows-Anwender, schrieb Adobe vor rund zwei Wochen in einem Blogeintrag.

Betroffene Windows-Nutzer sollten so schnell wie möglich auf Reader und Acrobat 9.4.7 umsteigen. Den Patch verteilt Adobe über die Updatefunktion der Anwendungen. Er kann aber auch von der Website des Unternehmens heruntergeladen werden.

Themenseiten: Adobe, PDF, Software

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