Twitter veröffentlicht Jahresrückblick der besten Geschichten

Es erzählt etwa von Hohaib Athar, der ohne sein Wissen über den Angriff auf Osama bin Laden berichtet hat. Wael Ghonim wurde kurzerhand zum Sinnbild der Aufstände in Ägypten. Und ein obdachloser New Yorker fand mit Hilfe von Twitter seine Tochter wieder.

Twitter hat die besten „TwitterStories“ des Jahres in einem Überblick zusammengefasst. Eine der Geschichten, die der Kurznachrichtendienst herausstellt, ist die des Pakistani Hohaib Athar: Er wurde mitten in der Nacht von einem Hubschrauber geweckt und beschwerte sich zunächst. Später stellte sich heraus, dass er – ohne es zu wissen – live über den Angriff auf das Versteck von Osama bin Laden berichtet hatte.

Twitter hat die besten Geschichten des Jahres in einem Überblick zusammengefasst (Screenshot: ZDNet).
Twitter hat die besten Geschichten des Jahres in einem Überblick zusammengefasst (Screenshot: ZDNet).

Wael Ghonim wurde zu einem Symbol für den Arabischen Frühling in Ägypten. Er schrieb am 26. Januar: „Schon vor einem Jahr habe ich gesagt, dass das Internet die politische Situation in Ägypten verändern wird, und einige Freunde machten sich über mich lustig.“ Er wurde daraufhin verhaftet. Demonstranten schrieben seinen Namen auf Plakate und erklärten, sie würden nicht eher gehen, bevor Ghonim nicht freigelassen würde. Ghonim sagte später: „Wenn ihr ein Land befreien wollt, gebt ihnen das Internet.“

Der obdachlose New Yorker Daniel Morales fand dagegen mit Hilfe von Twitter nach fast elf Jahren seine Tochter wieder. Er hatte den Kontakt zu ihr verloren, nachdem er sich von ihrer Mutter getrennt hatte. Von einem Mitarbeiter des Projekts „Underheard in New York“ erhielt er ein internetfähiges Handy, mit dem er ein Twitter-Konto erstellte und online nach seiner Tochter suchte.

Dan Thompson, Sophie Collard und Sam Duckworth nutzten den Microbloggingdienst, um sich für die Aufräumarbeiten nach den Unruhen in London zu organisieren. Und Julia Probst aus München twittert, was Fußballspieler und Trainer sagen – Zuschauer aber nicht hören können. Probst ist taub und liest von den Lippen ab. Auch sonst setzt sie sich für Menschen mit Behinderungen ein. Nach einer Live-„Übersetzung“ wies ein Follower darauf hin: Nicht Julia könne nicht hören, sondern wir.

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